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JUSTIQ – Jugend stärken im Quartier

Das Kooperationsprojekt unterstützt junge Menschen zwischen 12 und 26 Jahren mit Startschwierigkeiten beim Übergang Schule in den Beruf (z. B. schulverweigernde Jugendliche, Schul- oder Maßnahmenabbrecher*innen, sowie neu Zugewanderte mit besonderem Integrationsbedarf). Ziel ist es, individuelle Hürden auf dem Weg in Ausbildung und Arbeit zu überwinden und eine schulische, berufliche und soziale Integration zu ermöglichen.

Wir unterstützen Euch:
… durch ein „offenes Ohr“ und niedrigschwellige Beratung/Clearing zu allen Themen, die Euch bedrücken, bei schulischen, beruflichen, persönlichen, familiären, finanziellen Schwierigkeiten.
… beim Übergang von Schule in den Beruf durch Erstellung von Bewerbungen, kostenlosen Bewerbungsmappen und Fotos, Erkennen eigener Stärken und Schwächen und Berufsfindung.
… durch Vermittlung in Praktika, Bufdi, Arbeit und Ausbildung sowie andere Beratungsstellen und Hilfsnetzwerke.
… durch Begleitung bei Ämtergängen (Jobcenter, Ausländerbehörde etc.).
… durch aufsuchende Jugendsozialarbeit. Gemeinsam mit Kolleg*innen des Jugendbüros trefft Ihr uns mindestens einmal wöchentlich auf den Straßen in der Solinger Nordstadt an.

  • Altersgruppe: Jugendliche zwischen 12 und 26 Jahren
  • Termine: Dienstags und Mittwochs Sprechzeiten vom 10 bis 16 Uhr
  • Veranstaltungsort: JUMP-IN, Konrad-Adenauer-Str. 66, 42651 Solingen
  • Kosten: keine
  • Anbieter: AWO Arbeit & Qualifizierung gGmbH Solingen, Jump-In, Konrad-Adenauer-Str. 66, 42651 Solingen
  • Kontakt: Kamilla Fafinski, E-Mail: k.fafinski@awo-aqua.de, Tel.: 02 12 / 23 16 66 00
  • Anmeldung: nicht erforderlich
  • Webseite: awo-aqua.de

Genera(k)tionen – zugewandert? Zugewandt!

Ein wesentlicher Schwerpunkt des Projekts liegt darauf, moderierte Möglichkeiten des Austauschs und der Begegnung von Zugewanderten mit Solinger SeniorInnen zu schaffen, auf beiden Seiten sprachliche und kulturelle Barrieren abzubauen, Kompetenzen zu stärken und jugendkulturelle Integrationsmöglichkeiten in das Gemeinwesen aufzubauen, nicht zuletzt, um damit Vorurteilen und abwertenden Haltungen entgegenzuwirken.

Dazu werden bei einigen Angebotsformen professionelle  Referenten wie Musik- und Landschaftstherapeuten, Autoren, Fotografen etc. engagiert, die das Voneinanderlernen professionell unterstützen, bereichern und moderieren. Daher ist eines der Oberziele des Projekts das gegenseitige Sichtbarmachen der Lebenswelten Neu- und Altzugewanderter durch Interaktion mit Solinger SeniorInnen. Das vom BAMF geförderte, intergenerative Projekt wird seit Beginn des Jahres im Projektbüro JUMP IN (Jugend- und Migrationsprojekte in der Nordstadt) realisiert, einer Außenstelle der AWO Arbeit & Qualifizierung gGmbH Solingen.

Angestrebt wird die Realisierung von Angebotsformen, in denen Zugewanderte mit SeniorInnen gemeinsam aktiv werden.
Durchgeführt werden Aktionen wie gemeinsames Kochen & Essen, Spiele-Zirkel, ein Genera(k)tionen-Chor, gemeinsames Gärtnern, Sprach-Tandems etc. Hierbei sollen ebenfalls Solinger Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund eingebunden werden, die insbesondere als Verständigungshilfe für alle Beteiligten eine wichtige Rolle spielen. Daher sind alle Interessierten herzlich eingeladen, im Projekt mitzuwirken!

  • Altersgruppe: Jugendliche, Senioren
  • Teilnehmerzahl: je nach Projekt
  • Termine: Aktuelle Termine können jederzeit bei der Projektleitung erfragt werden.
  • Veranstaltungsort: Jump In (Konrad-Adenauer-Str. 66, 42651 Solingen), Mehrgenerationenhaus (Mercimek Platz 1, 42651 Solingen), AWO- Proberaumhaus- Monkeys (Konrad-Adenauer-Str.98, 42651 Solingen)
  • Kosten: keine
  • Anbieter: AWO Arbeit & Qualifizierung gGmbH, Kuller Straße 4, 42651 Solingen
  • Kontakt: Projektleitung Lukas Städtler, Außenstelle JUMP-IN (Jugend- und Migrationsprojekte in der Nordstadt), Konrad-Adenauer-Str. 66, 42651 Solingen, Tel.: 0212 / 23 16 66 00, E-Mail: l.staedtler@awo-aqua.de
  • Anmeldung: nicht erforderlich
  • Webseite: awo-aqua.de

Nicht in meinem Namen!

nicht_in_meinem_namen_schwarz_rot„Nicht in meinem Namen! – Gemeinsam gegen Diskriminierung, antimuslimischen Rassismus und den Missbrauch von Religion“ ist ein Projekt, das ein gesellschaftliches Bewusstsein für den antimuslimischen Rassismus (Islamfeindlichkeit) schaffen, Differenzierungen aufzeigen sowie Vorurteilen entgegenarbeiten möchte. Ein Schwerpunkt des Projektes ist es Jugendlichen Gehör zu verschaffen, ihnen Raum für Fragen zu geben und Handlungsmöglichkeiten gegen Diskriminierung aufzuzeigen. Muslimische und nicht-muslimische Jugendliche sowie Erwachsene (insbesondere Multiplikatoren wie Lehrer, Sozialarbeiter etc.) sind bei uns willkommen, um sich über Diskriminierungen auszutauschen, Eigeninitiative im Bereich der Demokratie- und Toleranzförderung zu ergreifen oder um einfach etwas über den Islam zu erfahren. Jugendliche sollen zudem die Möglichkeit bekommen, gegen jede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit Initiative zu ergreifen – ihrer eigenen Kreativität wird dabei freier Lauf gelassen.

Wir bieten Bildungsworkshop im Bereich Islam, Islamfeindlichkeit und Identität an, in denen wir Fragen und Vorurteile aufgreifen und behandeln. Wir wollen keine endgültigen Antworten geben, aber zum Denken anregen. Außerdem wollen wir durch freizeitpädagogische Aktivitäten wie z.B. Fotoaktionen, Theater und Musik auf die Themen Diskriminierung und Islamfeindlichkeit aufmerksam machen.

Das Projekt bietet sich innerhalb von Schulen (für Schüler und Lehrer), aber auch in der Freizeit an. Außerdem bieten wir Antidiskriminierungsberatung an, die Jugendliche nutzen können, um über erfahrene Diskriminierung zu sprechen und um sich Rat zu holen.

„Nicht in meinem Namen!“ wird als Modellprojekt für die kommenden fünf Jahre durch das bundesweite Förderprogramm „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und ist damit einer von insgesamt 12 Standorten zu diesem Themenbereich in Deutschland.

  • Altersgruppe: Jugendliche, Erwachsene
  • Besonders geeignet für: Weiterführende Schulen, Vereine und (Moschee-)Gemeinden
  • Teilnehmerzahl: je nach Projekt
  • Termine: Theater AG für Jugendliche Montags von 17 bis 19 Uhr im Mehrgenerationenhaus, Mädchentreff jeden zweiten Donnerstag 16.30 bis 18.30 Uhr
  • Veranstaltungsort: AWO-Proberaumhaus Monkeys, Konrad-Adenauer-Str. 98, 42651 Solingen
  • Kosten: keine
  • Anbieter: AWO Arbeit & Qualifizierung gGmbH, Kuller Straße 4, 42651 Solingen
  • Kontakt: Projektleitung Hanna Attar, Außenstelle JUMP-IN (Jugend- und Migrationsprojekte in der Nordstadt), Konrad-Adenauer-Str. 66, 42651 Solingen, Tel.: 0212 / 23 16 66 04, E-Mail: h.attar@awo-aqua.de
  • Anmeldung: nicht erforderlich
  • Webseite: awo-aqua.de

KulTür auf! Kunst und Kreativität junger Migrant*innen

Das Projekt „KulTÜR auf!- kreativ, aktiv inklusiv” aus dem Programm „Künste öffnen Welten“ hat als vorrangiges Ziel die Unterstützung und Umsetzung kreativer Ideen von migrantischen Jugendlichen und will die Vielfalt ihrer Lebenswelten durch unterschiedliche Angebote außerschulischer kultureller Bildung sichtbar machen.

Zugangsbarrieren zum kulturellen Engagement für Jugendliche unterschiedlicher Sozialisation und Kultur sollen so erkannt und abgebaut werden, um ihnen die Chance für eine gleichberechtigte Teilhabe und aktive Mitgestaltung der Gesellschaft zu eröffnen.

  • Altersgruppe: Jugendliche
  • Besonders geeignet für: Weiterführende Schulen
  • Teilnehmerzahl: 10-30
  • Termine: Termine werden regelmäßig über Facebook oder per Mail angekündigt; ansonsten gerne im Jump In über aktuelle Angebote informieren
  • Veranstaltungsort: JUMP IN (Außenstellen der AWO AQUA gGmbH Solingen), Konrad-Adenauer-Straße 66, 42651 Solingen
  • Kosten: keine
  • Anbieter: AWO Arbeit & Qualifizierung gGmbH Solingen
    Kullerstraße 4-6, Außenstelle JUMP IN, Konrad-Adenauer-Straße 66, 42651 Solingen
  • Kontakt: Lukas Städtler, E-Mail: l.staedtler@awo-aqua.de; Hanna Attar E-Mail: h.attar@awo-aqua.de, Tel.: 0212 / 23 16 66 00
  • Anmeldung: persönlich vor Ort im Jump In oder per E-Mail (s.o.)
  • Webseite: awo-aqua.de

Jugend- und Migrationsprojekte in der Nordstadt

Durch verschiedene Aktionen und Projekte werden Jugendliche zu gesellschaftlichem Engagement motiviert und in ihren Einsätzen pädagogisch begleitet. Neben der Teilnahme an unseren Projekten mit verschiedenen Schwerpunkten (wie interkultureller/interreligiöser Dialog, Anti-Rassismus/Diskriminierung, politische, künstlerisch-kulturelle Bildung, und vielem mehr), können die Jugendlichen an vielen anderen Angeboten partizipieren und ihre Fähigkeiten stärken.  Wir bieten u.a. viele verschiedene Workshops, niedrigschwellige Beratung zu Engagementmöglichkeiten, Mitgestaltungsmöglichkeiten von jugendkulturellen und jugendpolitischen Veranstaltungen (z.B. Jugendforum, Jugendkulturfestival, Interkultureller Dialog, Stadtteilevents) und die Teilnahmen an überregionalen Jugendkongressen.

Eine mehrsprachige (englisch, französisch, spanisch, türkisch, arabisch, polnisch) Beratung ist möglich.

  • Altersgruppe: Jugendliche
  • Teilnehmerzahl: generell unbegrenzt, nur bei Einzelveranstaltung ist Begrenzung möglich
  • Termine: fortlaufende Angebote (z.B. jeden Montag Theater-AG 17 – 19 Uhr, jeden zweiten Donnerstag Mädchentreff 16.30 – 18.30 Uhr); „regelmäßige“ Öffnungszeiten von Mo-Fr 08:30-16:00 Uhr und nach Vereinbarung. Weitere aktuelle Termine z.B. via facebook
  • Veranstaltungsort: JUMP IN (Außenstelle der AWO AQUA gGmbH), Konrad-Adenauer-Straße 66, 42651 Solingen
  • Kosten: keine
  • Anbieter: AWO Arbeit & Qualifizierung gGmbH Solingen, Kullerstraße 4-6, Außenstelle Jump-In, Konrad-Adenauer-Str. 66, 42651 Solingen
  • Kontakt: Jump In (Hanna Attar, Lukas Städtler, Marina Dirks, Merih Ugur), E-Mail: h.attar@awo-aqua.de; Tel.: 0212 / 23 16 66 00
  • Anmeldung: Für die meisten Angebote wird keine Anmeldung benötigt, nur bei punktellen Veranstaltungen, dann per Mail/Telefon oder persönlich.
  • Webseite: awo-aqua.de

Interreligiöses Seminar – ZUSAMMENLEBEN

Muslime gibt es schon lange; Christen auch, sogar noch ein bisschen länger. Noch nicht so lange gibt es die AfD. Und mit ihr die heftigen Diskussionen und das Misstrauen im Zusammenleben von Christen und Muslimen in unserer Gesellschaft. Eine Spaltung droht. Was können wir als junge Menschen dazu beitragen, dies zu verhindern? Wie ist ein Miteinander möglich und bereichernd?

In diesem Seminar geht es um das ZusammenLeben

– als Menschen miteinander in dieser Gesellschaft
– als Menschen in Beziehung zu Gott
– als Menschen christlichen und muslimischen Glaubens

Eingeladen sind alle mit Interesse am ZusammenLeben und die gerne zweieinhalb Tage gemeinsam interreligiös unterwegs sein wollen, um Neues an sich selbst und anderen zu entdecken.

Eine Kooperation mit dem Projekt „Nicht in meinem Namen“ der AWO Arbeit und Qualifizierung gGmbH, Solingen

  • Altersgruppe: Jugendliche
  • Teilnehmerzahl: 20
  • Termine: Freitag, den 15. September 2017 18:00 Uhr bis
    Sonntag, den 17. September 2017 15:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Evangelische Jugendbildungsstätte Hackhauser Hof e.V., Hackhausen 5b, 42697 Solingen
  • Kosten: 30 Euro
  • Anbieter: Evangelische Jugendbildungsstätte Hackhauser Hof e.V.
  • Kontakt: Karl Hesse, Pfarrer und Hanna Attar, Islamwissenschaftlerin, E-Mail: hesse@hackhauser-hof.de, Tel.: 0212 / 22201-15
  • Anmeldung: erforderlich
  • Webseite: hackhauser-hof.de

Jugend macht Dialog

jugend-macht-dialog-logo„Jugend macht Dialog“ ist ein Projekt zur Ausbildung von „Interkulturellen Dialogbeauftragten“, die den interkulturellen Dialog in der Solinger Nordstadt und Solingen weit fördern und somit Vorurteilen, Diskriminierung und Konflikten entgegenwirken. Dialogbeauftragte werden können junge Solinger Menschen im Alter zwischen 12 und 27, die sich gerne ehrenamtlich für ihr Umfeld engagieren möchten und motiviert sind, sich im Rahmen von Workshop-Wochenenden Kompetenzen zur Gestaltung einer vielfältigen Gesellschaft anzueignen. Diese setzen die Jugendlichen dann in eigenen, selbstbestimmten Projekten, die den interkulturellen und interreligiösen Dialog fördern, ein und um.

  • Altersgruppe: Jugendliche
  • Besonders geeignet für: Weiterführende Schulen
  • Teilnehmerzahl: 30
  • Termine: Die aktuellen Termine können jederzeit bei Lukas Städtler unter 
Telefon 0212-23166601 oder 
E-Mail  l.staedtler@awo-aqua.de 
in Erfahrung gebracht werden.
  • Veranstaltungsort: JUMP-IN, Konrad-Adenauer-Str. 66, 42651 Solingen 
(in der Nordstadt neben Mehrgenerationenhaus, gegenüber vom Theater)
  • Kosten: keine Kosten
  • Anbieter: AWO Arbeit & Qualifizierung gGmbH Solingen, Jump-In, Konrad-Adenauer-Str. 66, 42651 Solingen
  • Kontakt: Lukas Städtler; l.staedtler@awo-aqua.de; 0212-23166601
  • Anmeldung: Anmeldung ist jederzeit persönlich möglich
  • Webseite: awo-aqua.de

Changemaker City Solingen

Was?

– eigene Visionen umsetzen
– Missstände/Mängel erkennen und bewältigen
– Mitgestaltung der eigenen Lebenswelt durch eigenständig durchgeführte Mikroprojekte
– Selbstwirksamkeitserfahrung, Projektmanagement-Erfahrungen
– Demokratieförderung

Wie

– Workshops und Beratung zur Ideenfindung
– Finanzielle Förderung von (Mikro-)Projekten
– Unterstützung bei Konzeptentwicklung & Projektumsetzung
– Unterstützernetzwerk mit breiter Expertise

Für wen?

– Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren, als Team aus mind. 2 Personen

  • Altersgruppe: Jugendliche (14-25 Jahre)
  • Besonders geeignet für: Weiterführende Schulen
  • Geeignet für Menschen mit Handicap: ja
  • Teilnehmerzahl: unbegrenzt, mind. 2
  • Termine: jeden 3. Mittwoch im Monat „Changemaker-Café“, 16:00 Uhr. Alternative Termine jederzeit möglich!
  • Veranstaltungsort: Jugendprojektbüro „Jump In“, Konrad-Adenauer-Straße 66, 42651 Solingen
  • Kosten: keine
  • Anbieter: AWO Arbeit & Qualifizierung gGmbH Solingen
    Kullerstraße 4-6, Außenstelle „Jump In“, Konrad-Adenauerstraße 66, 42651 Solingen
  • Kontakt: Marina Dirks, E-Mail: m.dirks@awo-aqua.de,
    Tel.: 02 12  / 23 16 66 -02
  • Anmeldung: nicht erforderlich
  • Webseiten: changemakercity.de/solingen und awo-aqua.de

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