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Mission possible: Wer repariert, gewinnt

Bei diesem Workshop geht es um Abfallvermeidung und Ressourcenschutz durch Reparieren und das längere Nutzen von Produkten. Das Angebot ist als „Escape-Challenge“ gestaltet, bei der die Schüler/-innen verschiedene Aufgaben meistern müssen, um ein verlorenes Werkzeug zu finden. Dabei müssen sie im Team zusammenarbeiten und handwerkliches Geschick unter Beweis stellen: es wird geschraubt, genäht, ein Reißverschluss repariert und ein Skateboard wieder flott gemacht.

Anschließend reflektieren wir, was leicht oder schwierig war, wie Reparaturen im Alltag umgesetzt werden können oder auch, wer beim Reparieren helfen kann – zum Beispiel Repair-Cafés. Ziel ist es, Interesse am Selbermachen zu wecken und damit zu einer längeren Nutzung von Produkten zu motivieren.

Zeitbedarf 90 Minuten. Es ist ein Raum mit Wasseranschluss und mindestens eine weitere Betreuungskraft erforderlich. Alle Materialien werden von der Verbraucherzentrale NRW gestellt.

  • Altersgruppe: Jugendliche (Jahrgangsstufe 6-9)
  • Besonders geeignet für: Weiterführende Schulen
  • Teilnehmerzahl: max. 15
  • Termine: Termine nach Vereinbarung
  • Veranstaltungsort: Vor Ort in der Schule
  • Kosten: keine
  • Anbieter: Verbraucherzentrale NRW, Umweltberatung
  • Kontakt: Julia Ogiermann, Tel.: (0212) 22 65 76 07, E-Mail: solingen.umwelt@verbraucherzentrale.nrw
  • Anmeldung: erforderlich
  • Webseite: verbraucherzentrale.nrw/solingen

Klima-Expedition

Was ist eigentlich Klima? Wie kann man CO2 sichtbar machen? Ist unsere Welt eigentlich noch zu retten? Diese Fragen stellen sich viele Schülerinnen und Schüler. Bei der Klima-Expedition wird mit einem Experiment der Treibhauseffekt sichtbar gemacht und die Folgen der Klimaerwärmung dargestellt. Beim Eisschollenspiel werden die Schüler/-innen an den nördlichen Polarkreis versetzt und wetteifern als Eisbären um die letzten verbleibenden Eisschollen. Sie erfahren, wie sie als Klimaschützer Strom sparen, klimafreundlich zur Schule kommen und beim eigenen Papierverbrauch das Klima schonen können.

Zeitbedarf 90 Minuten. Es ist ein Raum mit Wasseranschluss und mindestens eine weitere Betreuungskraft erforderlich. Alle Materialien werden von der Verbraucherzentrale NRW gestellt.

  • Altersgruppe: Kinder
  • Besonders geeignet für: Grundschulen
  • Teilnehmerzahl: max. 30
  • Termine: Termine nach Vereinbarung
  • Veranstaltungsort: Vor Ort in der Schule
  • Kosten: keine
  • Anbieter: Verbraucherzentrale NRW, Umweltberatung
  • Kontakt: Julia Ogiermann, Tel.: (0212) 22 65 76 07, E-Mail: solingen.umwelt@verbraucherzentrale.nrw
  • Anmeldung: erforderlich
  • Webseite: verbraucherzentrale.nrw/solingen

Otto Robs Mission

Otto Rob, ein kleiner Roboter, kommt vom Planeten Metallo, auf dem der Müll überall herumliegt. Er hofft, dass die Kinder ihm und seinen Leuten helfen können, das Müllproblem auf Metallo zu lösen. Auf dem Weg zur Schule stellt er fest, dass auch auf der Erde Müll einfach rumliegen kann und er schließt eine ganz besondere Freundschaft.

Im Rahmen von Otto Robs Mission lernen die Kinder die verschiedenen Abfallsorten kennen und üben, diese richtig zu trennen. Aber auch die Möglichkeit, Dinge zu reparieren, wird in der Geschichte vermittelt. Stehen zwei Schulstunden zur Verfügung werden die Recyclingkreisläufe von Aluminium, Bioabfall, Glas und Papier von den Kindern zusammengestellt.

Mehr über die Abfallvermeidung erfahren sie zudem in einem Bewegungsspiel, bei dem sich „abfallarme“ und „abfallreiche“ Paare finden müssen. Zum Abschluss erhalten alle Kinder eine
Bastelvorlage für Otto Rob. Die Figur kann zum Beispiel um ein altes Marmeladenglas geklebt und gestaltet werden und als Stiftebox dienen.

Zeitbedarf ca. 90 Minuten.

  • Altersgruppe: Kinder (Klasse 3-4)
  • Besonders geeignet für: Grundschulen
  • Teilnehmerzahl: Max. 30 Kinder
  • Termine: nach Vereinbarung
  • Veranstaltungsort: in der Schule
  • Kosten: keine
  • Anbieter: Verbraucherzentrale NRW Umweltberatung, Werwolf 2, 42651 Solingen
  • Kontakt: Julia Ogiermann, Tel. 0212 – 22 65 76 07, E-Mail: solingen.umwelt@verbraucherzentrale.nrw
  • Anmeldung: erfoderlich
  • Webseite: verbraucherzentrale.nrw/solingen

Fahrradtour in die Düsseldorfer Altstadt

Hildener Stadtwald, Unterbacher See, D-Eller, südliche Düssel, Flingern, Stadtmitte, Altstadt, südliche Düssel, Zeitfeld, Südpark, Hassels, D-Garath, Hilden. Strecke: ca. 60 km, ca. 220 Höhenmeter. Kategorie: mittel

Begünstigt durch Fahrradprojekte auf ehemaligen Bahntrassen (Korkenzieher- und Nordbahntrasse) entdecken nun auch Wuppertal und Solingen, was mit dem Fahrrad alles möglich ist. Plötzlich nimmt die Zahl der in Solingen gesichteten Fahrradfahrer auch im Alltagsverkehr zu. Dies ist vor dem Hintergrund einer noch immer schlechten Infrastruktur für Radfahrer ebenso überraschend wie erfreulich. In Solingen versucht der ADFC daher durch die Mitarbeit im Runden Tisch Radverkehr eine stetige Verbesserung der Verkehrssituation für RadfahrerInnen, z.B. an Gefahrenstellen oder bei wichtigen Radverbindungen, zu erreichen.

Der ADFC ist auch ein Zusammenschluss begeisterter Freizeitradfahrer, die unter diesem Dach verschiedene Freizeitaktivitäten mit dem Fahrrad organisieren und durchführen. Das bergische Tourenprogramm erscheint jährlich und bietet diverse Tagesradtouren. Das komplette Radtourenprogramm und weitere Informationen sind unter adfc-wuppertal.de verfügbar.

  • Altersgruppe: Jugendliche, Erwachsene
  • Termine: Mittwoch, 9. Oktober 2019 
  • Veranstaltungsort: Treffpunkt 10:00 Uhr, SG Hbf (Ohligs), 10:15 Uhr, SG, Engelsberger Hof, Parkplatz
  • Kosten: keine
  • Anbieter: Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Wuppertal / Solingen
  • Kontakt: Dieter Krohn, E-Mail: krohn44@web.de, Tel. 02 12 / 594 95 30, Mobil 01 76 / 44 40 40 36 (nur für den Tourtag)
  • Anmeldung: Anmeldung bis 8. Oktober 2019 erbeten.
  • Webseite: adfc-wuppertal.de

BnE-Magazin: Global home Solingen

Solingen, 14. November 2018. Text + Fotos: Daniela Tobias

Die Welt zu vermessen auf einem zweistündigen Rundgang durch Solingen ist ein ambitioniertes Unterfangen. Ein Religionskurs der Jahrgangsstufe 8 des Humboldtgymnasiums traf sich dazu mit Ines Derra und Hannes Düllberg von der BUND Jugend NRW am Fronhof in der Innenstadt. Die beiden jungen Ehrenamtler haben eine sogenannte „Global Home Tour“ für die Klingenstadt erarbeitet, die den Schülerinnen die Zusammenhänge von Flucht und Migration und unserem Lebensstil und Konsum begreifbar machen soll.

Zum Einstieg gab es ein Quiz zum Thema „Kolonialismus“: wieviele Menschen wurden während der Kolonialzeit als Sklaven aus Afrika verschleppt? Wieviele Kolonien hatte Deutschland? Drei, fünf oder sieben? „Da muss ich auch raten“, gab Lehrerin Ingrid Bruchhaus zu. Anschließend schickten die beiden Exkursionsleiter die Jugendlichen zu einer Umfrage in die umliegenden Cafés: wer bietet Fairtrade-Kaffee an und was wissen die Anbieter über die Anbaubedingungen?

Am nächsten Standort an der Clemenskirche in Sichtweite der Deutschen Bank wurden auf dem Boden die Kontinente markiert. Die Schülerinnen und Schüler sollten sich so darauf verteilen, wie sie meinten, dass es dem Anteil an der Weltbevölkerung entspreche. Anschließend wurden Walnüsse auf den Kontinenten verteilt, die den Anteil am Wohlstand darstellten. Dass es hier ein Ungleichgewicht gibt, war den Jugendlichen durchaus bewusst, das tatsächliche Ausmaß jedoch nicht. Vollends überrascht waren sie dann jedoch von der Verteilung der Flüchtlinge weltweit. Instinktiv stellten sich fast alle zuerst in Europa auf, aber niemand in Afrika. „Wer will denn schon nach Afrika fliehen?“ lautete die Frage. Dass hier tatsächlich anteilig 9 von 27 Schülern stehen müssten während es in Europa nur 3 waren, leuchtete ihnen erst ein, nachdem Hannes Düllberg erklärte: „Die meisten Menschen fliehen tatsächlich innerhalb ihres eigenen Landes oder ins Nachbarland. Sie hoffen darauf, so schnell wie möglich wieder nach Hause zurückkehren zu können.“ Der subjektive Eindruck, dass Europa von Flüchtlingen „überflutet“ werde, habe viel mit der Darstellung in den Medien zu tun.

Ein weiterer Halt am Solinger Rathaus zum Thema „Fluchtrouten“ musste aus Zeit- und Wettergründen an diesem Tag leider ausfallen. Endpunkt der Tour war das Grundstück an der Unteren Wernerstraße, wo 1993 fünf Mitglieder der türkischen Familie Genc einem Brandanschlag zum Opfer fielen. Die Jugendlichen berichteten, was sie selber über den Anschlag wussten. Ein Zeitungsartikel, der von „Ausländerfeindlichkeit“ sprach, warf die Frage auf, ob man jemanden, der seit über 20 Jahren seinen Lebensmittelpunkt in Deutschland hat, tatsächlich als Ausländer bezeichnen könne. „Was könnte denn die eigentliche Motivation hinter so einer Tat gewesen sein?“, wollten die beiden Tourleiter wissen. „Rassismus wäre wohl der richtige Begriff“, fand eine Schülerin. Eine Familie, die ursprünglich aus Großbritannien stammt, wäre zum Beispiel kaum Opfer eines solchen Anschlags geworden, weil man sie als gleichwertig ansehe, im Gegensatz zu Menschen, die anders aussehen als man selber.

Auch wenn die Jugendlichen im Alter von 14-15 Jahren noch recht jung waren und wenig Hintergrundwissen mitbrachten, hinterließ der Rundgang Eindrücke, die zum Nachdenken anregten. Es wurde klar, dass die Würde jedes Menschen gleich geachtet werden muss und noch viel zu tun bleibt, um Wirtschaftsstrukturen und Denkweisen aus der Kolonialzeit zu überwinden.


Veranstaltungsort: die Tour führt nach Absprache zu verschiedenen Orten in der Solinger Innenstadt
Veranstalter: BUND Jugend NRW
Ansprechpartnerin: Isabell Popescu
Telefon: Tel.: 0 29 21 / 34 69 44
E-Mail: isabell.popescu@bundjugend-nrw.de
Web: bundjugend-nrw.de/projekt/global-home-tour

Energiespardetektive geben Stromspartipps

Schülerinnen und Schüler übernehmen Vorbildfunktion und geben als Multiplikatoren ihr Wissen rund ums Stromsparen an ihr persönliches Umfeld (Verwandte, Nachbarn, Freunde) weiter. In aktiver Beteiligung lernen sie im Workshop große Energieverbraucher kennen und decken mit Messgerät und Checklisten unnötigen Stromverbrauch auf. So werden sie früh für ihren eigenen Energieverbrauch und die Auswirkungen auf Umwelt und Klima sensibilisiert.

Zielgruppen: 4. und 5. Klassen oder AGs. Zeitumfang: 3 Veranstaltungen à 2 Schulstunden in 3 bis 5 Tagen Abstand
. Betreuung: Mitarbeiter der Verbraucherzentrale NRW gemeinsam mit der Lehrkraft.

  • Altersgruppe: Kinder im Alter von 9-11 Jahren
  • Teilnehmerzahl: Klassenstärke
  • Termine: nach Absprache
  • Veranstaltungsort: In den Räumlichkeiten der jeweiligen Einrichtung/Schule.
  • Kosten: keine
  • Anbieter: Verbraucherzentrale NRW, Bereich Energie, Gruppe Öffentlichkeitsarbeit, Team Bildung, Mintropstr. 27, 40215 Düsseldorf, Telefon 0211-3809-369, energiebildung@verbraucherzentrale.nrw
  • Kontakt: Dipl.-Ing. Florian Bublies, Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW in Solingen, Telefon (0212) 22657605, E-Mail: solingen.energie@verbraucherzentrale.nrw
  • Anmeldung: über Florian Bublies oder Verbraucherzentrale NRW Düsseldorf (s.o.)
  • Webseite: verbraucherzentrale.nrw/energiespardetektive

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WARM-up! Wissensspiele rund um Wärme

Durch richtiges Heizen in ihrem Zuhause leisten Schülerinnen und Schüler einen Beitrag zur Energiewende. Die Lernstationen im „WARM-up! Wissensspiele rund um Wärme“ vermitteln den Schülerinnen und Schüler spielerisch, wie Wärmeenergie zu Hause genutzt wird. In Zukunftbildern entwickeln die Schüler eigene Strategien für einen bewussten Umgang mit Heizenergie und Warmwasser. So werden sie früh für ihren eigenen Energieverbrauch und die Auswirkungen auf Umwelt und Klima sensibilisiert.

Zielgruppe: 5. und 6. Klassen oder AGs, Zeitumfang: 2 Veranstaltungen à 2 Schulstunden plus Mitmachaktion auf Schulhof

  • Altersgruppe: Kinder im Alter von 10-12 Jahren
  • Teilnehmerzahl: Klassenstärke
  • Termine: nach Absprache
  • Veranstaltungsort: In den Räumlichkeiten der jeweiligen Einrichtung/Schule.
  • Kosten: keine
  • Anbieter: Verbraucherzentrale NRW, Bereich Energie, Gruppe Öffentlichkeitsarbeit, Team Bildung, Mintropstr. 27, 40210 Düsseldorf, Telefon 0211 3809-369, energiebildung@verbraucherzentrale.nrw
  • Kontakt: Dipl.-Ing. Florian Bublies, Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW in Solingen, Telefon (0212) 22657605, E-Mail: solingen.energie@verbraucherzentrale.nrw
  • Anmeldung: über Florian Bublies oder Verbraucherzentrale NRW Düsseldorf (s.o.)
  • Webseite: verbraucherzentrale.nrw/waermewissen

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Chor „Einmalig“

Ein Angebot von Inklusion Solingen: Menschen mit und ohne Behinderung singen gemeinsam. Alle 14 Tage donnerstags um 18:30 Uhr wird im Gemeindehaus der Evangelischen Lutherkirche, Kölnerstr. 1a, unter der Leitung von Hans-Peter Claus und Ludwig Audersch gesungen und musiziert.

  • Altersgruppe: Erwachsene
  • Geeignet für Menschen mit Handicap: ja
  • Teilnehmerzahl: 30
  • Termine: jeweils 18:30 – 20:00 Uhr
    13. und 27. September 2018
    11. und 25. Oktober 2018
    8. und 22. November 2018
    6. und 20. Dezember 2018
    17. und 31. Januar 2019
    14. und 28. Februar 2019
    14. und 28. März 2019
    11. April 2019
    9. und 23. Mai 2019
    6. Juni 2019
    4. Juli 2019 (Sommergrillen)
    29. August 2019
    12. und 26. September 2019
    10. Oktober 2019
    7. und 21. November 2019
    5. und  19. Dezember 2019
  • Veranstaltungsort: Gemeindehaus der Ev. Lutherkirche, Kölnerstr. 1a, Solingen
  • Kosten: keine
  • Anbieter: Inklusion Solingen (KoKoBe),
 Weyerstr. 248, 42719 Solingen
  • Kontakt: Chor: Ludwig Audersch, Tel.: 0212 – 208016;
    KoKoBe: E-Mail:
 info@kokobe-solingen.de, Tel.: 0212 – 6426574
  • Anmeldung: erforderlich
  • Webseite: inklusion-solingen.de

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Internationales Kultur- und Umweltfest „Leben Braucht Vielfalt“

Das gemeinsam mit über 100 Vereinen, Einrichtungen und Initiativen ausgerichtete Fest lädt alle Besucher/innen ein, die neugierig sind, was Solingen an sozialen, interkulturellen, ökologischen und entwicklungspolitischen Projekten und Engagement zu bieten hat. An diesem Tag gibt es Musik und Tanz auf zwei Bühnen, Aktionen und Informationen an mehr als 60 Ständen sowie Speisen und Getränke aus aller Welt.

  • Altersgruppe: Kinder, Jugendliche, Erwachsene
  • Geeignet für Menschen mit Handicap: ja
  • Teilnehmerzahl: unbegrenzt
  • Termine: Samstag, den 7. September 2019, von 11 bis 22 Uhr
  • Veranstaltungsort: Innenstadt Solingen (Fronhof, Alter Markt und Küstergasse)
  • Kosten: keine
  • Anbieter: Stadtdienst Integration – Kommunales Integrationszentrum; Stadtdienst Natur und Umwelt, Büro Oberbürgermeister / StB Nachhaltige Entwicklung gemeinsam mit Zuwanderer- und Integrationsrat, Agenda-Team sowie den Vereinen und Initiativen
  • Kontakt: Anne Wehkamp; E-Mail: a.wehkamp@solingen.de, Tel.: 0212-290-2225; Ariane Bischoff, E-Mail: a.bischoff@solingen.de, Tel. 0212-290-3406
  • Anmeldung: Für die Mitwirkung an den Info-Ständen und beim Bühnenprogramm ist eine Anmeldung erforderlich: Kommunales Integrationszentrum, Anne Wehkamp, Dominika Raczek, Friedrichstr. 46, 42655 Solingen, Tel. 0212-290 2225, E-Mail: a.wehkamp@solingen.de, d.raczek@solingen.de
  • Webseite: https://www.solingen.de/de/aktuelles/leben-braucht-vielfalt-5426629/

11. Fest Leben braucht Vielfalt_Motto Menschen EINER Welt - zu Hause in Solingen (Stadt Solingen 2012)

Familienzeit

Jeden ersten Sonntag im Monat können Familien kostenlos Sporthallen nutzen. Das Projekt haben auf Initiative der Solinger Bürgerin Daniela Neumann das Bündnis für Familie, der Solinger Sportbund und Solinger Sportvereine auf die Beine gestellt. Die beteiligten Vereine stellen dafür Übungsleitungspersonen. Sie informieren vor Ort, geben Tipps und Hilfestellungen bei Bedarf oder bieten besondere Schnuppereinheiten in der jeweiligen Halle an. In den jeweils drei Stunden kann jede Familie kommen und gehen, wie es ihr passt. Einfach Sportsachen und Turnschuhe, sowie etwas zu Trinken mitbringen, dann kann es losgehen.

Auch Kinder an der Schwelle der Pubertät sollen sich nicht langweilen. In der neuen Termin-Runde sind deshalb auch größere Hallenkomplexe dabei. In ihnen können je nach Alter der Teilnehmer vor Ort in verschiedenen Teilen – auch abgetrennt – unterschiedliche Angebote gemacht werden.

  • Altersgruppe: Kinder, Jugendliche, Erwachsene
  • Termine: jeweils 10-13 Uhr 
    6. Oktober 2019, Solinger Turnerbund 1880 (STB), Sporthalle August-Dicke-Schule, Schützenstraße 44
    3. November 2019, Solinger Leichtathletik-Club (SLC), Turnhalle Krahenhöhe, Schützenstraße 206
    1. Dezember 2019, Reha- und Behindertensport Solingen 1953 (RBS) und Deutscher Alpenverein Sektion Solingen (DAV), Turnhallen 1 und 5 am Schulzentrum Vogelsang, Vogelsang 33
    Weitere Termine unter facebook.com/Solinger-Sportbund
  • Veranstaltungsorte: siehe oben
  • Kosten: keine
  • Anbieter: Solinger Sportbund, Am Neumarkt 27,42651 Solingen
  • Kontakt: Magdalene Möhring, E-Mail: ganztag@solingersport.de
  • Anmeldung: nicht erforderlich
  • Webseite: solingersport.de

Themenabende des Christlich-Islamischen Gesprächskreises

Im Christlich-Islamischen Gesprächskreis kommen Menschen unterschiedlicher Religion und Herkunft zusammen, um sich auszutauschen, den Dialog untereinander zu fördern und auf eine gegenseitige Verständigungsbereitschaft dauerhaft hinzuwirken. Der Gesprächskreis bietet Raum für offene Begegnungen von Menschen aus evangelischen, katholischen und muslimischen Gemeinden sowie von anderen Interessierten. Das Programm der Themenabende (siehe unten) beinhaltet Themen des Glaubens (Christentum und Islam) und des interreligiösen Dialogs ebenso wie kulturelle und gesellschaftliche Themen.

  • Altersgruppe: Erwachsene
  • Teilnehmerzahl: unbegrenzt
  • Termine: Themenabende jeweils mittwochs abends (mit wechselnden Referent/innen):
    11. September 2019, 19:45 Uhr – „Der Prophet Amos in seiner Zeit und seine sozialkritische Botschaft in unserer Gegenwart“, Referent: Pfarrer Armin Kopper, Rösrath (Altenheim Cronenberger Str. 34-42, 42651 Solingen)
    Dienstag, 24. September 2019, 18:30 Uhr – „Abend der Begegnung im Rahmen der Interkulturelle Woche 2019“, ausgerichtet von Diakonie, Caritas, Christl.-Islam. GK, Griechisch-Orthodoxe Gemeinde, Jüdische Gemeinde, FA Zuwanderung i. Ev. KK (Kunstmuseum Solingen, Wuppertaler Straße 160)
    9. Oktober 2019, 19:45 Uhr – „Gemeinsam aus Bibel und Koran lesen: Verstellt Reichtum den Weg zu Gott?“, Referent*innen: Pfarrerin Corinna Maßmann und Imam Ali Riza Öztürk (Altenheim Cronenberger Str. 34-42, 42651 Solingen)
    Sonntag, 3. November 2019, 19:00 Uhr – „Abrahamitisches Gastmahl“ in der evangelischen Gemeinde Wald (Ev. Kirche Solingen-Wald, Kirchplatz 1)
    13. November 2019, 18:30 Uhr – „Ein Leben ohne Zinsen?Grundlagen einer islamischen Wirtschaftsethik“, Referent:Dr. Abdelaali El-Maghraoui, Islam- und Volkswirtschaftler, Universität Tübingen (Forum der Bergischen VHS,  Mummstraße 10, 42651 Solingen)
    11. Dezember 2019, 19:45 Uhr „Die Bedeutung Johannes des Täufers, aufgewiesen an biblischen Befunden und in der Tradition“, Referent: Pfarrer Günther Wißmann, Köln (Altenheim Cronenberger Str. 34-42, 42651 Solingen)
    15. Januar 2020, 19:45 Uhr „Frauen in den Weltreligionen Judentum – Christentum – Islam – Buddhismus – Hinduismus“, Referent: Pfarrer Hans Jürgen Roth, Remscheid (Altenheim Cronenberger Str. 34-42, 42651 Solingen)
  • Veranstaltungsort: wechselnd, siehe Terminliste
  • Kosten: keine
  • Anbieter: Der Gesprächskreis ist ein ökumenisches Projekt der evangelischen Kirche und der katholischen Kirche in Solingen, Kölner-Str. 17, 42651 Solingen. Enge Kooperationspartner sind die beiden DITIB–Moschee–Gemeinden und das Islamische Zentrum e. V.
  • Kontakt: Doris Schulz, Leiterin des Christlich-Islamischen Gesprächskreises, Tel.: 203737, E-Mail: doris-schulz2018@t-online.de

CGI

Papierworkshop

Ob beim Malen und Basteln, beim Nase putzen oder auf der Toilette: Papier begegnet uns täglich in verschiedensten Formen. Unser Verbrauch ist enorm und immer noch werden auch Urwälder dafür abgeholzt.

Im Papierworkshop produzieren die Kinder ihr eigenes Papier und lernen dabei die Papierrohstoffe und den Papierkreislauf kennen. Jede Gruppe, die diese Bildungseinheit durchführt, erhält das Poster „Der Papierkreislauf“ als Erinnerung.

  • Altersgruppe: Kinder
  • Besonders geeignet für: KiTa, Grundschulen
  • Teilnehmerzahl: max. 30 Kinder
  • Termine: nach Vereinbarung
  • Veranstaltungsort: in der Kita oder in der Schule
  • Kosten: keine
  • Anbieter: Verbraucherzentrale NRW Umweltberatung, Werwolf 2, 42651 Solingen
  • Kontakt: Julia Ogiermann, Tel. 0212 – 22 65 76 07, E-Mail: solingen.umwelt@verbraucherzentrale.nrw
  • Anmeldung: erfoderlich
  • Webseite: verbraucherzentrale.nrw/beratungsstellen/solingen

Zu Besuch bei Fridolin im Kompostland

Im Komposthaufen von Kompostwurm Fridolin herrscht Unordnung. Die Kinder besuchen Fridolin in seinem Zuhause und erfahren, warum ein Komposthaufen sinnvoll ist, welche Abfälle auf den Komposthaufen gehören und wofür fertiger Kompost
verwendet werden kann.

  • Altersgruppe: Kinder
  • Besonders geeignet für: KiTa, Grundschulen
  • Teilnehmerzahl: max. 30 Kinder (2 x 15)
  • Termine: nach Vereinbarung
  • Veranstaltungsort: in der Kita oder in der Schule
  • Kosten: keine
  • Anbieter: Verbraucherzentrale NRW Umweltberatung, Werwolf 2, 42651 Solingen
  • Kontakt: Julia Ogiermann, Tel. 0212 – 22 65 76 07, E-Mail: solingen.umwelt@verbraucherzentrale.nrw
  • Anmeldung: erfoderlich
  • Webseite: verbraucherzentrale.nrw/beratungsstellen/solingen

Moppels Abenteuer – Ein Abfallworkshop

Dem Kaninchen Moppel gelingt es, aus seinem Käfig zu entwischen und den Kindern in die Schule zu folgen. Auf seinem Weg dorthin findet Moppel eine Menge Müll. Diesen gilt es richtig zu entsorgen.
Im Rahmen von Moppels Geschichte lernen die Kinder die verschiedenen Abfallsorten kennen und üben, diese richtig zu trennen und zu entsorgen.

Jede Gruppe, die diese Bildungseinheit durchführt, erhält das Poster „Moppels Abenteuer“ und ein kleines Faltbüchlein mit der Geschichte von Moppel zum Ausmalen als Erinnerung.

  • Altersgruppe: Kinder
  • Besonders geeignet für: KiTa, Grundschulen
  • Teilnehmerzahl: max. 30 Kinder
  • Termine: nach Vereinbarung
  • Veranstaltungsort: in der Kita oder in der Schule
  • Kosten: keine
  • Anbieter: Verbraucherzentrale NRW Umweltberatung, Werwolf 2, 42651 Solingen
  • Kontakt: Julia Ogiermann, Tel. 0212 – 22 65 76 07, E-Mail: solingen.umwelt@verbraucherzentrale.nrw
  • Anmeldung: erfoderlich
  • Webseite: verbraucherzentrale.nrw/beratungsstellen/solingen

BnE-Magazin: Bildungslandschaften stärken

Solingen, 30. März 2017. Text + Fotos: Daniela Tobias

35 Akteure tauschten sich am 27. März 2017 im Kommunalen Integrationszentrum zum Thema „Bildungslandschaften stärken – aber wie?“ aus.

Was bedeutet es für die Näherin in Bangladesch, wenn ich eine Jeans für 25 Euro kaufe? Welchen Einfluss hat der tägliche Konsum von Fleisch auf das Weltklima in 10, 20 oder 50 Jahren? Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn ich nicht auf andere zugehe, sondern bestimmte Gruppen ausgrenze? Mit solchen Fragen setzen sich viele Solinger schon seit Jahren privat oder beruflich, in Vereinen oder Initiativen auseinander und treten für ein verantwortungsvolles Handeln mit Weitblick ein.

Ariane Bischoff (links) und Karoline Lorenz moderierten den Workshop.

Um dieses vielfältige Engagement besser zu vernetzen und weiter zu verbreiten hatte der Arbeitskreis „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BnE)“ zu einem Workshop ins Kommunale Integrationszentrum eingeladen. Der Kreis von Ehrenamtlern, der 2012 zusammenfand und 2014 dieses Internetportal startete, wird von Ariane Bischoff unterstützt, die das Thema Nachhaltigkeit im Solinger Rathaus als Chefstrategin vertritt.

Der Einladung waren etwa 30 Interessierte gefolgt, die entweder bereits eigene Kurse und Veranstaltungen auf der Webseite veröffentlicht haben oder beruflich aus dem Bildungsbereich kommen. Schnell stellte sich in den Diskussionen heraus, dass sperrige Fachvokabeln es schwer machen, andere mitzureißen. „Wir müssen mehr Handeln ermöglichen“, plädierte Liesbeth Bakker, die an Wuppertaler Schulen Umwelt-Projekte durchführt. „Die Kinder haben oft schon sehr viel Wissen und wollen endlich etwas tun.“ Ihr Programm „Switch“ sorgt dafür, dass die Ideen der Schüler in die politischen Gremien gelangen. Ein Resultat ist der autofreie Sonntag am 22. September 2017, an dem auch der Wuppertaler OB sein Fahrzeug stehen lassen wird.

Andere Teilnehmer berichteten von Schwierigkeiten, überhaupt einen Fuß in die Schultür zu bekommen. „Die Lehrer sind überlastet, die Stundenpläne überfrachtet,“ so die Erfahrung von Sabine Schulz-Wolff, die im Botanischen Garten Kunst- und Spinnkurse anbietet. Ein professionelleres Auftreten und eine dementsprechende Finanzierung des Arbeitsaufwands sahen einige als erforderlich an und würden dazu gerne die öffentliche Hand in die Pflicht nehmen. Zielen wie Umweltschutz, sozialer Verantwortung und globalem Lernen müsse so mehr Gewicht verliehen werden.

Wie das lokale Engagement mit den weltweiten Entwicklungszielen der Vereinten Nationen zusammenhängt, stellte Karoline Lorenz von der Eine-Welt-Regionalstelle Bergisches Land dar. „2015 wurden 17 Hauptziele verabschiedet. Dadurch hat sich eine Verschiebung des Begriffs ‚Entwicklungsland‘ ergeben, denn jetzt sind z. B. auch Industrienationen Entwicklungsländer in Sachen Umweltschutz geworden. Wir müssen uns als Weltbürger begreifen, um nachhaltig zu handeln.“ Dezernentin Dagmar Becker betonte, dass Bildung der Schlüssel sei, um die Folgen des eigenen Handelns reflektieren zu können.

Die zwei Stunden, die für den Workshop angesetzt waren, reichten kaum aus, um alle Ideen ausführlich zu diskutieren. „Wir haben viele gute Impulse bekommen, und ich hoffe, dass wir den Schub weitertragen können“, sagte Gernot Augustin vom Arbeitskreis BnE. Nach der Auswertung werde eine Einladung folgen, sich an der zukünftigen Strategie und an konkreten Maßnahmen weiter zu beteiligen. „Wir stehen tatsächlich erst am Anfang eines langen Prozesses, damit aus vielen ,müsste, könnte, sollte‘ ein ,machen wir‘ wird.“