Archiv der Kategorie: Umwelt

Waldstrolche – Waldspielgruppe für 5- bis 10-jährige

In einem Wechsel aus angeleiteten Aktionen und freiem Spiel erforschen und entdecken die Strolche die Natur. Sie erforschen den
Wald, das Wasser und die Wiesen mit all seinen Bewohnern.

  • Altersgruppe: Kinder (5-10 Jahre)
  • Teilnehmerzahl: 12
  • Termine: mittwochs von 15:30 – 17:30 Uhr. Kostenloses Schnuppern und Quereinstieg möglich.
  • Veranstaltungsort: Parkplatz auf der Kotzerterstrasse. Die Veranstaltung findet draußen statt!
  • Kosten: 165 Euro für 13 Termine
  • Anbieter: Bausmühle, Kotzerterstr. 11, 42719 Solingen
  • Kontakt: Jenny Dinnebier und Rasila Harriers, E-Mail: info@bausmuehle.de, Tel.: 0173 / 7 34 77 59
  • Anmeldung: erforderlich
  • Webseite: bausmuehle.de

 

Die Kunst des Spinnenes

Vortrag mit Vorführung über das Spinnen, Spinngeräte und Wollverarbeitung vom Schaf zum Pullover.

  • Altersgruppe: Kinder, Jugendliche, Erwachsene
  • Besonders geeignet für: Grundschulen, Weiterführende Schulen
  • Teilnehmerzahl: 15
  • Termine: Termine können individuell vereinbart werden
  • Veranstaltungsort: nach Wunsch
  • Kosten: 50,-€
  • Anbieter: Sabine Schulz-Wolff, Finkenstr.86, 42659 Solingen
  • Kontakt: Sabine Schulz-Wolff, E-Mail: Schuwo13@hotmail.com
  • Anmeldung: erforderlich
  • Webseite: motherofpearls.de
Foto: Sabine Schulz-Wolff

Werkstatt L: Lebensmittelverschwendung stoppen

Foto: Verbraucherzentrale NRW
Foto: Verbraucherzentrale NRW

Jahr für Jahr landen in Deutschland 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Wert von ca. 25 Mrd. Euro von der Lebensmittelherstellung bis zum Privathaushalt im Müll. Hinzu kommen weitere ein bis zwei Millionen Tonnen Lebensmittelverluste, die in der Landwirtschaft entstehen.

Mit jedem weggeworfenen Lebensmittel ist ein hoher Verbrauch an Energie, Wasser und anderen Rohstoffen in der Kette vom Anbau bis zum Handel verbunden. Aber auch Verbraucherinnen und Verbraucher kaufen oder kochen zu viel oder lagern Lebensmittel falsch. Im Durchschnitt wirft heute jeder Bundesbürger im Jahr ca. 80 kg Lebensmittel weg, 2/3 davon ist vermeidbarer Lebensmittelmüll. Junge Menschen gilt es frühzeitig für diese Thematik zu sensibilisieren und eine kritische Auseinandersetzung anzuregen.

Die inhaltlichen Botschaften interaktiv über die Methode Stand up vermittelt. Im Anschluss findet in Kleingruppenarbeit eine Reflexion und Ausarbeitung in Form einer persönlichen Geschichte statt, die zu einer eigenen Digitalen Story verarbeitet wird. Die Schüler/innen konzipieren ein kleines Drehbuch, formulieren eigenständig ihnen wichtig Botschaften, produzieren Fotos und/oder kleine Filme und erstellen daraus eine persönliche Filmsequenz, die in der Abschlussphase vorgestellt wird.

  • Altersgruppe: Jugendliche, Erwachsene
  • Besonders geeignet für: Weiterführende Schulen
  • Teilnehmerzahl: max. 20
  • Termine: nach Vereinbarung
  • Veranstaltungsort: in der Schule
  • Kosten: keine
  • Anbieter: Verbraucherzentrale NRW, Umweltberatung, Werwolf 2, 42651 Solingen
  • Kontakt: Julia Ogiermann, E-Mail: solingen.umwelt@verbraucherzentrale.nrw, Tel.: 02 12 / 22 65 76 07
  • Anmeldung: erforderlich
  • Webseite: verbraucherzentrale.nrw/solingen

 

BnE-Magazin: Bausmühle

Solingen, 15. August 2016. Fotos und Text: Daniela Tobias

Ferien draußen im Wald: von morgens bis abends mit anderen Kindern spielen, matschen, schnitzen, klettern, basteln. Was für die Generation der Großeltern noch völlig normal war, ist für Kinder heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr. An der Bausmühle in Solingen-Wald bietet Jenny Dinnebier ein solches Paradies auf Zeit. 20 Kinder zwischen 5 und 11 Jahren verbringen hier die letzte Woche der Sommerferien in der Natur.

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„Ganz wichtig: es gibt kein Programm!“, stellt Jenny Dinnebier klar. Am ersten Morgen scheint das noch kein Problem zu sein. Die ganze Gruppe wuselt zwischen den Bäumen umher, tobt durch den Bach. Dann fragen die ersten, wann es denn mit dem versprochenen Schnitzen losgeht. „Da werden gleich einige ganz arg mit ihrer Langeweile zu kämpfen haben“, weiß die Naturpädagogin. Ständig bekommen Kinder im Alltag Beschäftigung frei Haus geliefert, das Wochenprogramm ist durchgetaktet. Neugier und Selbst-Motivation verkümmern da bei manchen regelrecht.

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Tuana, Ronja, Pia und Chiara sind das erste Mal in der Feriengruppe dabei. Dinnebier nimmt sie mit in ihren Gemüsegarten und lässt sie probieren, was da wächst: Kapuzinerkresse, Schnittlauch, Sauerampfer. Tuana verliebt sich spontan in den Geruch des Salbeiblattes. „Das behalte ich!“  Auch betriebsame Bienenstöcke gibt es an der Bausmühle zu sehen. Die Kaulquappen im Teich sind inzwischen schon flügge geworden. Dafür entdecken andere Kinder Frösche im Bach. „Dürfen wir die in ein Glas stecken zum beobachten?“ will ein Junge wissen. „Wenn ihr ganz gut aufpasst, dass ihr sie nicht verletzt ja. Aber gerade die kleinen Frösche sind sehr empfindlich“, mahnt Dinnebier. „Wir sind hier nur zu Gast bei den Tieren, also müssen wir uns benehmen und vorsichtig sein!“

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Respekt vor der Natur wird an der Bausmühle groß geschrieben. Es darf nichts zerstört werden, kein Müll darf im Wald liegen bleiben. Und Werfen darf man nur mit dem Plastik-Ring von Hütehund Vincent. Der liebt die Kinder heiß und innig, hat von seinem Frauchen Anke aber auch klare Regeln gelernt: Kinder werden nicht angesprungen und der Ring wird brav bei demjenigen abgeliefert, der seinen Namen ruft und sich ans Hosenbein klopft. Ronja beobachtet das Spiel zunächst skeptisch, aber nach der dritten Runde traut sie sich doch nach vorne und nimmt dem schwarz-weißen Rüden das Spielzeug vorsichtig aus dem Maul. Ein Strahlen geht über ihr Gesicht, als Vincent den Ring, den sie geworfen hat sogar im Flug schnappt.

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Berührungsängste mit Matsch und Wasser darf man an der Bausmühle ebenfalls nicht haben. Ein Mädchen springt mit Anlauf in den Holzer Bach und die Gummistiefel stehen schon unter Wasser. „Für mich war immer das Größte nach dem Regen den matschigen Hang auf dem Hosenboden runter zu rutschen“, erinnert sich Samantha. Die 15-jährige, die selber mit sechs Jahren das erste Mal in den Bach gefallen ist, macht hier inzwischen ein Praktikum als Betreuerin. Sie gehört zu den Kindern mit denen vor 10 Jahren alles anfing.

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„Die erste Gruppe, die ich hier hatte war die Grundschulklasse meiner Tochter“, erzählt Jenny Dinnebier. Dann kamen Kindergeburstage hinzu und nach einer Ausbildung zur Naturpädagogin auch regelmäßige Gruppenstunden. „Dieses Jahr ist das erste, wo ich sagen würde, wir sind etabliert“, resümiert Dinnebier. Während der Schulzeit kommen montags und dienstags nachmittags Kleinkinder mit ihren Eltern, mittwochs Kinder im Grundschulalter. Vormittags kommen nach wie vor Schulklassen oder Kindergartengruppen. „An der Grundschule Westersburg sind wir fester Bestandteil des Lehrplans.“ Dinnebier geht dabei auch gerne auf konkrete Wünsche oder Themen im Lehrplan ein. „Bienen oder Kräuter kennenzulernen gehört zu den Klassikern, aber auch Teambildung spielt zunehmend eine Rolle.“

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Während bei den Schulklassen manche Kinder echte Aha-Erlebnisse haben, wenn sie das erste Mal sehen, dass Gemüse nicht im Supermarktregal wächst, sind die Ferienkinder meistens schon von Hause aus naturverbunden.  Trotzdem gibt es auf 4.000 Quadratmeter Waldgelände immer noch etwas Neues zu entdecken. Dass die Kinder ihre Umwelt selber erforschen ist für Jenny Dinnebier der entscheidende Punkt. „Zeigen allein reicht nicht, das kommt nicht an.“ Die Bausmühlen-Prüfung besteht deswegen am Ende auch nur derjenige, der dreckig vom Gelände geht.


Veranstaltungsort: Bausmühle, Kotzerter Str. 11, 42719 Solingen
Ansprechpartner: Jenny Dinnebier und Rasila Harriers
E-Mail: info@bausmuehle.de
Angebote der Bausmühle auf unserem Portal:
http://bne-solingen.de/tag/bausmuehle

BnE-Magazin: Reparatur-Café

Solingen, 24. März 2016. Fotos und Text: Daniela Tobias

Was die Mitglieder der AG „Konsum und Ernährung“ im Spätsommer 2015 als Idee sofort begeisterte, ist nur wenige Monate später in die Tat umgesetzt und zum Verein geworden: am 20. März 2016 öffnete zum ersten Mal das Reparatur-Café am Ufergarten 25 seine Pforten. Wo sonst unter der Woche der Verein „Flüchtlingshilfe Solingen e. V.“ seinen Treffpunkt hat, kamen an einem sonnigen Sonntag Nachmittag zahlreiche Menschen zusammen, die ein defektes Elektrogerät oder Fahrrad nicht einfach verloren geben wollten.

Sascha Langen (links) hofft, dass Klaus-Dieter Pahnke seine defekte Mikrowelle vor dem Elektroschrott bewahren kann.
Sascha Langen (links) hofft, dass Klaus-Dieter Pahnke seine defekte Mikrowelle vor dem Elektroschrott bewahren kann.

„Meine Mikrowelle hatte plötzlich keine Anzeige mehr und ließ sich nicht mehr einschalten“, berichtete Sascha Langen, der von seiner Mutter am Vortag den Tipp mit dem Reparatur-Café bekommen hatte. „Bevor ich sie wegschmeiße, will ich doch wissen, ob noch was zu retten ist.“ Klaus-Dieter Pahnke, erster Vorsitzender des Vereins „Reparatur-Café Solingen e. V.“ griff sofort zum Schraubenzieher und macht sich daran das Problem zu identifizieren. Der erste Verdacht des Diplom-Ingenieurs fiel auf eine ausgeleierte Feder, die die Funktion des Schalters stören könnte. „Solche Ersatzteile zu finden ist allerdings schwierig“, weiß Pahnke. Die Feder war es zwar dann doch nicht, aber auch nachdem der Schalter wieder schaltete wollte kein Strom fließen. „Also liegt irgendwo ein Kurzschluss vor?“ fragte Sascha Langen. Ein Meßgerät wanderte über den Tisch, weiter ging die Suche. Am Ende stellte sich heraus, dass eine neue Sicherung auf der Platine helfen könnte. Die wird Langen nun besorgen und beim nächsten Treffen einbauen.

Der Verein sammelt derzeit noch Werkzeuge und Maschinen auf Spendenbasis, um für alle Fälle gewappnet zu sein (Angebote an reparaturcafe.solingen@web.de). Auch interessierte Bastler sind herzlich willkommen das Team zu erweitern. „Ziel ist es, den Besitzern der Geräte zu zeigen, wie es geht. Das macht in geselliger Runde am meisten Spaß“, erklärte Klaus-Dieter Pahnke. Deswegen fehlten auch Kaffee und selbstgebackener Kuchen an diesem Nachmittag nicht.

Axel Weuffen (links) und Bernhard Erkelenz versuchen das defekte Mahlwerk von Julia Ogiermanns Kaffe-Mühle wieder in Bewegung zu bringen.
Axel Weuffen (links) und Bernhard Erkelenz versuchen das defekte Mahlwerk von Julia Ogiermanns Kaffee-Mühle wieder in Bewegung zu bringen.

Geplant ist das Reparatur-Café zunächst an jedem dritten Sonntag im Monat um 14:00 Uhr anzubieten. Sollte der Bedarf größer sein, können die Öffnunsgzeiten ausgeweitet werden. Ein weiterer Punkt, der schrittweise ausgebaut werden soll, ist die Einbindung von Flüchtlingen. An diesem Sonntag war nur Sekeriya aus Afghanistan mit seinem Fahrrad vorbeigekommen, einer Spende mit kleinen Macken, die noch „eingerenkt“ werden mussten. In seiner Heimat hatte der Jugendliche ebenfalls ein eigenes Fahrrad und freute sich nun darauf, auch in Solingen wieder unabhängig mobil zu sein.

Helmut Ruppert, zweiter Vorsitzender des Vereins und Mitglied des VCD Bergisch Land, ist passionierter Radfahrer und kennt sich mit Drahteseln bestens aus. Für ihn ist Nachhaltigkeit seit jeher ein Thema und da gehört das Radfahren ganz oben auf die Agenda, genauso wie für Jutta Hohmann-Leddin, die ebenfalls von der AG „Konsum und Ernährung“ zum Verein „Reparatur-Café Solingen“ kam. „Ich benutze mein Fahrrad als tägliches Fortbewegungsmittel. Wenn mal was kaputt geht, ist es schon hilfreich, wenn man es selbst wieder hinbekommt. Beim Händler habe ich einmal vier Wochen auf eine Reparatur gewartet“, beschreibt sie den Vorteil des Prinzips Do-it-yourself.

Jutta Hohmann-Leddin und Helmut Ruppert versuchen einem Quietschen am Hinterrad auf die Spur zu kommen.
Jutta Hohmann-Leddin und Helmut Ruppert Suchen nach der Ursache für ein Quietschen am Hinterrad.

Die Idee des Repair-Cafés stammt aus den Niederlanden. Die Bewegung versteht sich als bewusste Entscheidung gegen eine Wegwerfgesellschaft, um Ressourcen zu schonen, aber auch Kosten zu sparen. „Leider verfolgt die Industrie vielfach eine Strategie der geplanten Obsoleszenz“, erklärt Vereinsmitglied Bernhard Erkelenz. Geräte werden absichtlich so konstruiert, dass sie eine begrenzte Lebensdauer haben. Abgenutzte Komponenten lassen sich oft nicht ersetzen, so dass auch gewiefte Bastler mitunter chancenlos sind. Besonders beliebt sind deswegen Erbstücke aus Omas Zeiten, bei denen noch viel mechanisch funktionierte und die dementsprechend einfacher zu reparieren sind.

Vorbeikommen kann beim Reparatur-Café jeder, auch ohne Anmeldung. „Man muss auch nicht Vereinsmitglied sein“, erklärt Klaus-Dieter Pahnke. Derzeit gibt es etwa 20 Mitglieder, die sich regelmäßig engagieren.


Termine: 17. April, 19. Juni, 21. August, 18. September, 16. Oktober, 20. November und 18. Dezember 2016.
Veranstaltungsort: Ufergarten 25, in den Räumen der Flüchtlingshilfe Solingen e. V.
Ansprechpartner: Klaus-Dieter Pahnke, 1. Vorsitzender
E-Mail: reparaturcafe.solingen@web.de

Angebote des Reparatur Cafés Solingen e.V. auf unserem Portal:
http://bne-solingen.de/tag/reparatur-cafe-solingen-e-v

Reparatur Café Solingen

Die Idee der Reparatur-Cafés stammt aus den Niederlanden und versteht sich als ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft. In geselliger Runde wollen wir jetzt auch in Solingen versuchen, so viele Geräte wie möglich vor dem vorzeitigen Aus zu bewahren. Wir kooperieren dabei mit verschiedenen Partnern wie z. B. dem Verein Flüchtlingshilfe Solingen e. V.

Jeden 3. Sonntag im Monat können Sie unser Café besuchen. Bringen Sie Ihre defekten Gebrauchsgegenstände, Fahrräder, Radios und alles, was Sie tragen können, einfach mit. Wir wollen mit Ihnen gemeinsam die Reparaturen durchführen.

Und wir halten natürlich auch eine Tasse Kaffee für Sie warm!

Wir suchen außerdem einen Radio- und Fernsehtechniker für unsere ehrenamtlichen Reparaturen. Kenntnisse über ältere Radios und Videorekorder wären wünschenswert. Auch Elektrotechniker mit Kenntnissen im o.g. Bereich sind willkommen.

  • Altersgruppe: Jugendliche, Erwachsene
  • Termine: In der Regel jeden 3. Sonntag im Monat von 14:00 — 17:00 Uhr.
  • Veranstaltungsort: Ufergarten 25, in den Räumen der Flüchtlingshilfe Solingen e. V.
  • Kosten: keine
  • Anbieter: Reparatur Café Solingen e. V.
  • Kontakt: Klaus-Dieter Pahnke, 1. Vorsitzender, E-Mail: reparaturcafe.solingen@web.de
  • Anmeldung: nicht erforderlich
  • Webseite: noch in Arbeit
Foto: Klaus-Dieter Pahnke

In der Natur

Die Biologische Station Mittlere Wupper bietet diverse Veranstaltungen zum Thema Natur und Umwelt an. Es gibt zum Beispiel Themen-Exkursionen, Biotop-Pflegeeinsätze, Fahrradtouren und Obstbaumberatungen. Nähere Informationen zu den aktuellen Angeboten finden Sie in unserem Veranstaltungsprogramm: bsmw.de/veranstaltungen2

  • Altersgruppe: Kinder, Jugendliche, Erwachsene
  • Teilnehmerzahl: verschieden
  • Termine: siehe Veranstaltungsprogramm
  • Veranstaltungsort: verschiedene, siehe Veranstaltungsprogramm
  • Kosten: je nach Angebot
  • Anbieter: Biologische Station Mittlere Wupper, Vogelsang 2, 42653 Solingen
  • Kontakt: Biologische Station Mittlere Wupper, Dr. Jan Boomers, E-Mail: info@bsmw.de, Tel.: 0212 / 254 27 27
  • Anmeldung: siehe Veranstaltungsprogramm
  • Webseite: bsmw.de/veranstaltungen2

BnE-Magazin: Papierführerschein

Solingen, 19. Februar 2016. Fotos und Text: Daniela Tobias

„Bildung für nachhaltige Entwicklung, das ist so ein Begriff für Erwachsene. Einfacher gesagt: wir lernen, was man jetzt tun kann, damit wir auch in der Zukunft gut leben können,“ erklärt Julia Ogiermann den Kindern der 2a an der Grundschule Kreuzweg. Die Umweltberaterin der Verbraucherzentrale NRW hat heute einiges zum Thema „Papier“ im Gepäck. Zum Einstieg erzählt sie die Geschichte von „Karo Weiß“, einem Schulheft, für dessen Herstellung Bäume im Regenwald abgeholzt wurden. Wo dieser Regenwald ist, nämlich ziemlich weit weg von Deutschland, können die Kinder auf der mitgebrachten Weltkarte sehen.

Julia Ogiermann erklärt das Umweltsiegel "Blauer Engel" für 100% Recyclingpapier. Foto: Daniela Tobias
Julia Ogiermann erklärt das Umweltsiegel „Blauer Engel“ für 100% Recyclingpapier.

Viel besser für die Umwelt ist natürlich Recyclingpapier. Damit sich die Schüler das schwierige Wort für den nächsten Schulhefte-Einkauf merken können, wiederholt Julia Ogiermann es ein paar Mal mit ihnen im Chor. Solche didaktischen Kniffe bekommen die Umweltberater der Verbraucherzentrale NRW neben den fachlichen Grundlagen in hauseigenen Schulungen beigebracht. Auch das Konzept für den „Papierführerschein“ hat die Verbraucherzentrale NRW entwickelt. Nach der Geschichte von „Karo Weiß“ bearbeiten die Kinder an vier Stationen verschiedene Aufgaben: Ein Umwelträtsel lösen, Müll sortieren, einen Recycling-Briefumschlag basteln und Umweltsiegel bewerten.

Für Greta ist Müll sortieren nichts neues: „Wir haben zu Hause einen Mülleimer für Verpackung, einen für Papier und einen für den Rest.“ Auch Luca hat schnell zugeordnet wohin der Joghurtbecher, die Zeitung und die schmutzige Serviette gehören, obwohl es bei ihm zu Hause in der Wohnung nur einen Mülleimer für alles gibt. „In der Schule ist das bei uns vom ersten Tag an Thema“, erklärt Klassenlehrerin Veronika Ostermann. „Nach dem Frühstück wird der Müll sortiert. Und gebrauchtes Papier, das auf der Rückseite noch frei ist, kommt in das Schmierpapierfach. Da kontrollieren sich die Kinder schon gegenseitig, damit nichts unbedacht weggeworfen wird.“

Was gehört in die blaue Tonne, was nicht?
Was gehört in die blaue Tonne, was nicht?

Während ihrer Grundschulzeit begegnen die Kinder am Kreuzweg Julia Ogiermann in der Regel drei Mal. „Wir haben für alle Klassenstufen passende Angebote, für die Älteren zum Beispiel den Workshop zum Papierschöpfen. Durch die wiederholte Auseinandersetzung verfestigt sich das Bewusstsein für ressourcenschonendes Verhalten.“ Sie ist froh in der Energiebeauftragten der Schule, Anna Geyer-Gottschalk, eine engagierte Partnerin gefunden zu haben. Umweltbildung wird hier groß geschrieben. Auch am Energiesparprojekt „Fifty-fifty“ der Stadt Solingen ist die Grundschule beteiligt.

Dass Julia Ogiermann trotz detailliert ausgearbeiteter Konzepte immer flexibel bleiben muss, zeigt sich auch an diesem Morgen. Manche Schüler tun sich noch schwer mit dem Aufschreiben komplizierter Wörter wie „Joghurtbecher“ und „Brötchentüte“, so dass die vorgesehene Zeit nicht ausreicht. Klassenlehrerin Veronika Ostermann wird deshalb in der kommenden Schulstunde in aller Ruhe mit den Kindern die Arbeitsblätter noch einmal durchgehen. Denn am Ende soll ja jeder und jede den „Papierführerschein“ ehrlich verdient haben. Auf jeden Fall können alle an diesem Morgen ihren kunterbunten, selbstgebastelten Recycling-Briefumschlag mit nach Hause nehmen. Kübra weiß auch schon, was sie hinein stecken wird: „Ich male gerne Bilder, und die werfe ich dann heimlich in unseren Briefkasten, um meine Familie zu überraschen.“


Wenn Sie sich für den „Papierführerschein“ oder andere Angebote der Umweltberatung der Verbraucherzentrale NRW interessieren, können Sie sich an Julia Ogiermann wenden:
Telefon: 0212 / 22 65 76 07
E-Mail: solingen.umwelt@verbraucherzentrale.nrw
Webseite: verbraucherzentrale.nrw/solingen

Aktuelle Angebote auf unserem Portal:
http://bne-solingen.de/tag/verbraucherzentrale-nrw

Märchen erleben im Wald als Ferienaktion

Wen faszinieren nicht die kleinen Geschichten, in denen alles möglich zu sein scheint? Welches kleine Mädchen wollte nicht einmal eine Prinzessin sein? Und jeder kleine Junge hat sich schon mal gewünscht ein Prinz zu sein. Ein Märchen wird erzählt und dann ge-/erlebt. Wir basteln, malen und gestalten, verkleiden uns und schlüpfen in die Rollen der Helden, der Bösewichter und der Helfer. Der Wald ist unsere Märchenwelt, in die wir eintauchen, die wir beleben und durchwandern. Neben Erzählen und Spiel ist Zeit, den Wald für sich zu erkunden, im Bach zu spielen, Freundschaften zu knüpfen u.v.m.

Die allermeisten Kinder kennen Märchen heutzutage nur als Zeichentrick- oder Animationsfilm, als Hörbuch oder Comic. Die wichtige Rolle, die das Eingebundensein des Lebens in die Natur und die Jahreskreisläufe in allen Märchen spielen, gehen dabei verloren. Über die konkrete Naturerfahrung hinaus lernen die Kinder einen verantwortungsvollen Umgang mit Umwelt und Natur: Die Märchen berichten vom Leben, verschiedenen Entwicklungsschritten, die der Mensch in seinem Leben durchwandern muss. Es berichtet davon, wie wir unser Glück finden und lässt dabei nie außer Acht, dass der Mensch in einem Gesamtgefüge lebt. Goldmarie in „Frau Holle“ muss erst den Apfelbaum ernten und dadurch, dass sie erkennt, was getan werden muss und sie Verantwortung übernimmt, wird Ihr das Glück zuteil… Der Dummling in „die Bienenkönigin“ lässt nicht zu, dass seine älteren Brüder die Bienen töten, …er wird König und herrscht lange Zeit in Weisheit… In den Märchen lebt uns der Märchenheld vor, dass wir, wenn wir im Einklang mit uns und unserer Umwelt sind das Glück finden. Das Kind findet Antworten in der Bilderwelt der Märchen, Hinweise für „richtiges“ Verhalten und Konsequenzen für Falsches.

  • Altersgruppe: Kinder, 6-10 Jahre
  • Teilnehmerzahl: 12
  • Termine: Sommerferien: 23. – 25. Juli 2018 von 9 – 14 Uhr und Herbstferien: 22. – 24. Oktober 2018 von 9 – 16 Uhr
  • Veranstaltungsort: Parkplatz auf der Kotzerterstrasse. Die Veranstaltung findet draußen statt!
  • Kosten: 75,- € inkl. Material und Mittagessen
  • Anbieter: Bausmühle, Kotzerterstr. 11, 42719 Solingen
  • Kontakt: Jenny Dinnebier und Rasila Harriers, E-Mail: info@bausmuehle.de, Tel.: 0173/7347749
  • Anmeldung: erforderlich
  • Webseite: bausmuehle.de

Waldzwerge – Waldspielgruppe für 3- bis 5-jährige

In dieser Waldspielgruppe erleben Kinder im Alter von 3 – 5 Jahren in Begleitung Ihrer Eltern den Wald zu allen Jahreszeiten. Lieder und altersgerecht angeleiteten Aktionen vertiefen die Erfahrungen und ein Puppenspiel rundet das Programm ab. Dabei gibt es auch immer Zeit und Raum für eigene Ideen und Entdeckungen.

  • Altersgruppe: Kinder (3-5 Jahre), Eltern
  • Teilnehmerzahl: 12
  • Termine: außer in den Ferien immer montags von 15:30 bis 17:30 Uhr, 16 Termine im ersten Halbjahr: 5. März – 9. Juli 2018 (außer in den Ferien) und 6 Termine im 2. Halbjahr: 3. September – 8. Oktober 2018.
  • Veranstaltungsort: Parkplatz an der Kotzerterstrasse. Die Veranstaltung findet draußen statt!
  • Kosten: 154 Euro für 13 Termine inkl. Material und kleinem Imbiss
  • Anbieter: Bausmühle, Kotzerterstr. 11, 42719 Solingen
  • Kontakt: Jenny Dinnebier und Rasila Harriers, E-Mail: info@bausmuehle.de, Tel.: 0173 / 7 34 77 59
  • Anmeldung: erforderlich. Kostenloser Schnuppertermin möglich.
  • Webseite: bausmuehle.de

Der Bienenkoffer

Im Bienenkoffer finden sich umweltpädagogische Materialien zum Thema „Bienen & andere Bestäuber“. Der Koffer kann von Kitas und Grundschulen angefordert und für den Unterricht oder die Projektarbeit genutzt werden. Er enthält Spiele, Bastelvorschläge, Bücher, Bienenprodukte, Becherlupen, einen informativen Film über das Leben im Bienenstock, Kopiervorlagen und allerlei mehr für das interaktive Lernen.

Als Abschluß der Themenarbeit kann auf Wunsch ein Besuch bei der Imkerin vereinbart werden. Für Gruppen des offenen Ganztags auch gerne nach Absprache als Ferienprogramm buchbar!

  • Altersgruppe: Kinder, Jugendliche
  • Besonders geeignet für: Kita, Grundschulen
  • Teilnehmerzahl: Großen Klassen oder Gruppen sollten für den Besuch am Bienenstand geteilt werden.
  • Termine: Der Bienenkoffer kann für einenZeitraum von 2 bis 4 Wochen direkt bei der Imkerin Fiona Fleßer ausgeliehen werden.
  • Veranstaltungsort: In der Schule/Kita bzw. bei Bienengarten & Imkerei, Fiona Fleßer, Delle 27a, 42699 Solingen
  • Kosten: Keine Kosten für das Ausleihen des Bienenkoffers. Der Besuch am Bienenstand kostet 2€ pro Kind und beinhaltet ein Honigfrühstück.
  • Anbieter: Imkerverband Rheinland e.V., Im Bannen 38, 56727 Mayen
  • Kontakt: Fiona Fleßer, Obfrau für Schul- und Jugendimkerei
    Imkerverband Rheinland e.V., E-Mail: fiona_flesser@web.de, Mobil: 0177-8777675
  • Anmeldung: per Mail oder telefonisch bei Imkerin Fiona Fleßer
  • Webseite: imkerverbandrheinland.de

 

Spinnkurs für Neueinsteiger

Dieser Spinnkurs wendet sich an Anfänger ohne Vorkenntnisse, die das Handwerk des Spinnens erlernen möchten. Der Kurs eignet sich auch für Kinder ab 10 Jahren. Lernen Sie das Naturprodukt Schafwolle vorbereiten und kardieren, spinnen und verzwirnen und zur weiteren Verarbeitung vorbereiten. Es stehen verschiedene Modelle von Spinnrädern, mehrere Fasersorten sowie Kammzüge zum Üben bereit. Gerne können Sie eigene Schafwolle und ein funktionsfähiges Spinnrad mitbringen. Es besteht die Möglichkeit Spinnräder auszuleihen. Bitte melden Sie dies rechtzeitig an.

Mit Hilfe des Spinnens können kleine lokale Produktionskreisläufe gefördert werden und althergebrachte Kulturtechniken geraten nicht in Vergessenheit. Wenn es gelingt, Wolle vermehrt lokal zu verarbeiten, ist das für hiesige Schafzüchter eine mögliche Absatzquelle. Dies fördert den Erhalt der Vielfalt der Schafrassen.

  • Altersgruppe: Jugendliche, Erwachsene
  • Teilnehmerzahl: 4
  • Termine: nach Vereinbarung
  • Veranstaltungsort: Orchideenhalle im Botanischen Garten Solingen, Vogelsang 2a, 42653 Solingen oder nach Vereinbarung im Umkreis von 100km von Solingen
  • Kosten: 50,-€ pro Person pro zweistündigem Kurs (2×60 Min.) inkl. Spinnradnutzung
  • Anbieter: Sabine Schulz-Wolff, Finkenstr. 86, 42659 Solingen
  • Kontakt: Sabine Schulz-Wolff, E-Mail:
 Schuwo13@hotmail.com
  • Anmeldung: Schuwo13@hotmail.com
  • Webseite: motherofpearls.de
Foto: Sabine Schulz-Wolff
Foto: Sabine Schulz-Wolff

Energiewendestammtisch der BESG

Eine breite Einbindung von interessierten und engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie einen qualifizierten Fachaustausch leistet der regelmäßig stattfindende Energiewendestammtisch, der gemeinsam von der BESG eG mit Partnern aus Wuppertal organisiert wird.

Unser Anliegen als BürgerEnergie Solingen (BESG eG) ist es, die Energiewende in Solingen voran zu bringen. Dies können und wollen wir in enger Zusammenarbeit mit dem Umweltamt unserer Stadt erreichen. Ein Austausch über die aktuelle Situation und geplanter Schritte sowie die Möglichkeit, über weitere gemeinsame Projekte zu diskutieren wird durch unsere beiden Referenten Frau Birte Vietor und Herrn Peter Vorkötter gewährleistet.

Weitere Informationen zu unseren Veranstaltungen finden Sie auf unserer Webseite.

  • Altersgruppe: Erwachsene
  • Termine: 23. April, 25. Juni, 27. August, 29. Oktober und
    19. November 2018 (Offene Mitgliederversammlung) jeweils um 19:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Mehrgenerationenhaus,
 42651 Solingen,
 Van-Meenen-Straße 1 / Mercimek Platz
  • Kosten: keine
  • Anbieter: BESG eG, c/o Ingeborg Friege, Westerwaldstr. 7, 42719 Solingen
  • Kontakt: Ingeborg Friege, E-Mail: 
info@buergerenergie-solingen.de
  • Anmeldung: nicht erforderlich
  • Webseite: buergerenergie-solingen.de

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Wissenswertes über Energie und Wasser

Mit dem Fifty-Fifty-Projekt haben die Stadtwerke Solingen bereits sehr erfolgreich daran mitgearbeitet, Kindern das Thema Energiesparen näher zu bringen. Die Stadtwerke bieten Kindern und Jugendlichen neben diesem Sponsoring städtischer Projekte noch weitere Interessante Angebote:

– Energie- und Wasserunterricht (durch DUA)
– Besichtigungen von Stadtwerke-Standorten wie dem Wasserlabor, dem Wasserwerk, der Talsperre und der Leitwarte
– Unterstützung weiterer Schulprojekte (BeST, DUA, ASS)

Aktuelle Termine für Führungen an der Sengbachtalsperre und im Wasserwerk Glüder finden Sie auf unserer Webseite: stadtwerke-solingen.de/termine

  • Altersgruppe: Kinder, Jugendliche
  • Besonders geeignet für: KiTa, Grundschulen
  • Teilnehmerzahl: nach individueller Absprache
  • Termine: Termine zu bestehenden Projekten wie DUA, BeST können erfragt werden.
 Alle Besichtigungstermine finden sie ganzjährig auf der Homepage der Stadtwerke Solingen.
  • Veranstaltungsort: nach Absprache
  • Kosten: keine
  • Anbieter: Stadtwerke Solingen GmbH, Beethovenstraße 210 , 42655 Solingen
  • Kontakt: Anfragen zu Sponsoring:
 Ilona Rogi, Tel.: 0212 / 295 2584, E-Mail: i.rogi@stadtwerke-solingen.de
  • Anmeldung: siehe oben
  • Webseite: stadtwerke-solingen.de/termine

stadtwerke solingen

Natürlich Frösche beobachten

Du entdeckst, erforscht und ertastest Froschlaich und Kaulquappen im Bausmühlenteich. Du lernst von mir eine Menge über die Entwicklung und den Lebensraum der Frösche. Ich werde erzählen, wie man den heimischen Frosch mit einfachen Mitteln schützen kann. Danach werden wir uns gemeinsam auf die Suche nach großen Fröschen machen.

Wetterfeste Kleidung und Gummistiefel mitbringen.

  • Altersgruppe: Kinder
  • Geeignet für Menschen mit Handicap: ja
  • Teilnehmerzahl: bis 20 Teilnehmende
  • Termine: auf Anfrage (im Frühjahr)
  • Veranstaltungsort: Parkplatz auf der Kotzerterstrasse (in der Nähe des Wohnhauses Kotzerterstr. 11)
  • Kosten: 35,- € pro Veranstaltung, ab 20 Kinder 3,- € pro Kind
  • Anbieter: Natürlich lernen! – Bausmühle, Kotzerterstr.11, 42719 Solingen
  • Kontakt: Jenny Dinnebier, E-Mail: info@bausmuehle.de, Tel.: 0173 / 7 34 77 59, 
Anke Albers
  • Anmeldung: siehe Kontakt
  • Webseite: bausmuehle.de/natuerlich_lernen