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Stillcafé am Klinikum Solingen

Zum Stillcafé sind alle stillenden Frauen mit ihren Babys, aber auch schwangere Frauen, die sich gerne informieren möchten, recht herzlich eingeladen.

Eine Still- und Laktationberaterin (IBCLC) ist immer anwesend. Sie bietet Informationen, Beratung und Hilfestellung zur natürlichen Ernährung des Säugling und Kleinkindes an. Zum weiteren Angebot gehören einmal im Monat Beratung zur Bei- und Familienkost, sowie Trageberatung durch jeweils speziell ausgebildetes Fachpersonal.

Durch das Stillen wird eine nachhaltige Bindung zwischen Mutter und Kind gefördert, und es werden wichtige Grundlagen für die gesundheitliche und soziale Entwicklung des Kindes gelegt.

  • Altersgruppe: Kinder, Erwachsene
  • Teilnehmerzahl: ca. 10
  • Termine: Jeden Montag
    9.00 – 10.30 Uhr — für Mütter mit Krabbelkindern
    11.00 – 12.30 Uhr — für Mütter mit kleinen Babys
    Schwangere sind zu jeder Uhrzeit willkommen!
    Termine in den Schulferien sind der Homepage des Städtischen Klinikums Solingen zu entnehmen!
  • Veranstaltungsort: Städtisches Klinikum Solingen, Elternschule
    Herberger Strasse 12, (Hinter dem Klinikum)
  • Kosten: 2,- € pro Besuch
  • Anbieter: Städtisches Klinikum Solingen, Gotenstr. 1, 42653 Solingen
  • Kontakt: Claudia Braches, Stillbeauftragte, E-Mail: braches@klinikumsolingen.de
  • Anmeldung: nicht erforderlich
  • Webseite: klinikumsolingen.de
Stillberaterin Claudia Braches und ihr Team richten auch jedes Jahr einen Aktionstag zur Weltstillwoche im Klinikum Solingen aus. Foto: Daniela Tobias
Stillberaterin Claudia Braches und ihr Team richten auch jedes Jahr einen Aktionstag zur Weltstillwoche aus. Foto: Daniela Tobias

Werkstatt L: Lebensmittelverschwendung stoppen

Foto: Verbraucherzentrale NRW
Foto: Verbraucherzentrale NRW

Jahr für Jahr landen in Deutschland 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Wert von ca. 25 Mrd. Euro von der Lebensmittelherstellung bis zum Privathaushalt im Müll. Hinzu kommen weitere ein bis zwei Millionen Tonnen Lebensmittelverluste, die in der Landwirtschaft entstehen.

Mit jedem weggeworfenen Lebensmittel ist ein hoher Verbrauch an Energie, Wasser und anderen Rohstoffen in der Kette vom Anbau bis zum Handel verbunden. Aber auch Verbraucherinnen und Verbraucher kaufen oder kochen zu viel oder lagern Lebensmittel falsch. Im Durchschnitt wirft heute jeder Bundesbürger im Jahr ca. 80 kg Lebensmittel weg, 2/3 davon ist vermeidbarer Lebensmittelmüll. Junge Menschen gilt es frühzeitig für diese Thematik zu sensibilisieren und eine kritische Auseinandersetzung anzuregen.

Die inhaltlichen Botschaften interaktiv über die Methode Stand up vermittelt. Im Anschluss findet in Kleingruppenarbeit eine Reflexion und Ausarbeitung in Form einer persönlichen Geschichte statt, die zu einer eigenen Digitalen Story verarbeitet wird. Die Schüler/innen konzipieren ein kleines Drehbuch, formulieren eigenständig ihnen wichtig Botschaften, produzieren Fotos und/oder kleine Filme und erstellen daraus eine persönliche Filmsequenz, die in der Abschlussphase vorgestellt wird.

  • Altersgruppe: Jugendliche, Erwachsene
  • Besonders geeignet für: Weiterführende Schulen
  • Teilnehmerzahl: max. 20
  • Termine: nach Vereinbarung
  • Veranstaltungsort: in der Schule
  • Kosten: keine
  • Anbieter: Verbraucherzentrale NRW, Umweltberatung, Werwolf 2, 42651 Solingen
  • Kontakt: Julia Ogiermann, E-Mail: solingen.umwelt@verbraucherzentrale.nrw, Tel.: 02 12 / 22 65 76 07
  • Anmeldung: erforderlich
  • Webseite: verbraucherzentrale.nrw/solingen

 

BnE-Magazin: Christlich-Islamischer Gesprächskreis

Solingen, 5. September 2016. Text: Daniela Tobias, Fotos: Doris Schulz und Uli Preuss

Im Gemeinschaftsraum des evangelischen Altenzentrums Cronenberger Straße begrüßen sich die eintreffenden Mitglieder des Christlich-Islamischen Gesprächskreises. Einige Besucher sind zum ersten Mal hier, denn ein Artikel in der lokalen Presse hat ihr Interesse geweckt. Der heutige Themenabend gilt der Geschichte von Noor*, einem jungen Afghanen, der seit fast zwei Jahren in Solingen lebt. Seine Geschichte, die voller Hoffnung für sein Land begann und ihn durch den Terror der Taliban nach Deutschland führte, wird er selbst erzählen.

In der Regel trifft sich der Christlich-Islamische Gesprächskreis im Evangelischen Altenzentrum an der Cronenberger Straße. Foto: Doris Schulz
In der Regel trifft sich der Christlich-Islamische Gesprächskreis im Evangelischen Altenzentrum an der Cronenberger Straße. Foto: Doris Schulz

Respekt, Dialog und Begegnung sind die Anliegen von Doris Schulz, die den 1980 gegründeten Gesprächskreis seit 12 Jahren leitet und dabei ganz unterschiedliche Themen und Formate anbietet. Darunter sind Vorträge über soziale Themen oder theologische Fragen, die Islam und Christentum verbinden, das gemeinsame Kennenlernen religiöser Feste, Exkursionen und Diskussionsrunden. „Autobiografisches Erzählen“ ist ein weiteres Element, das zu einem besseren gegenseitigen Verständnis beitragen soll. „Wir bekommen so viel Wissen nur medial vermittelt, aber das kann die unmittelbare Begegnung nicht ersetzen“, ist Doris Schulz überzeugt.

Dass Noor nicht dem gängigen Klischee des afghanischen Flüchtlings entspricht, wird auf den ersten Blick klar. Seriös in Hemd und Anzughose gekleidet begrüßt er die Anwesenden in geübtem Deutsch. Obwohl erst 22 Jahre alt, merkt man ihm an, dass er es gewohnt ist, vor Publikum zu sprechen. Er beginnt mit seiner Herkunft. „Ich wurde 1994 in Kabul geboren, aber meine Familie musste nach Pakistan fliehen, als ich zwei Jahre alt war.“ Die Taliban hatten es damals auf die Eliten abgesehen, zu der sie auch seinen Vater als Arzt zählten. „Wir wurden im Nachbarland freundlich aufgenommen, aber ich konnte dort keine Schule besuchen.“

Nach der militärischen Intervention des Westens und der Einsetzung einer neuen Regierung unter Hamid Karzai kehrte Noors Familie 2002 zurück in ihre Heimat, die afghanische Provinz Parwan. Damit Noor eine Schule besuchen konnte, zog er zu seiner verheirateten Schwester nach Kabul. „Ich habe eine Prüfung gemacht und konnte so direkt in der vierten Klasse anfangen“, berichtet er. Nach der neunten Klasse wechselte er auf die traditionsreiche Amani-Oberrealschule, die 1924 von dem Deutschen Walter Iven gegründet worden war. „Mir gefiel die deutsche Sprache sehr und weil mir der Schulunterricht nicht ausreichte, besuchte ich zusätzlich Kurse am Goethe-Institut.“

Kindern Zugang zu Bildung zu verschaffen ist eine Grundvoraussetzung, um Afghanistan wieder aufzubauen. Foto: Uli Preuss
Kindern Zugang zu Bildung zu verschaffen ist eine Grundvoraussetzung, um Afghanistan wieder aufzubauen. Foto: Uli Preuss

Danach begann für Noor eine für deutsche Verhältnisse unvorstellbare Karriere. Bereits vor seinem Abitur wurde er stellvertretender Leiter der Bibliothek des Goethe-Instituts, kurz darauf übernahm er die Leitung. Man betraute ihn mit verschiedenen Kulturprojekten, und schließlich war er der einzige afghanische Mitarbeiter, der den Mut hatte, an der Einrichtung von Mädchenschulen in den Provinzen mitzuwirken. „Das bedeutete zunächst zähe Verhandlungen mit den Ältestenräten. In Herat habe ich drei Wochen gebraucht, um Überzeugungsarbeit zu leisten. Ich musste theologisch argumentieren, um klarzustellen, dass Bildung für Mädchen nicht gegen den Islam ist. Außerdem musste ich die Bedingungen für den Schulbetrieb aushandeln, dass dort also zum Beispiel nur Frauen unterrichten würden.“

Als endlich alle Verträge unter Dach und Fach waren und Noor bereits im Taxi zum Flughafen saß, wurde der Wagen plötzlich von zwei Motorradfahrern beschossen. „Ich hatte Glück und bin noch einmal davon gekommen. Mir war dieses Risiko immer klar, und ich habe es bewusst in Kauf genommen.“ Was für ihn allerdings nur schwer zu ertragen ist, sind die Bedrohungen gegenüber seiner Familie. „Ich wurde irgendwann immer bekannter, da ich meine Arbeit und meine Einstellung zu Menschenrechten auch in Talkshows vertrat.“ So bekamen auch die Taliban im Heimatort seines Vaters Wind von seinem Engagement und seinem öffentlichen Einfluss. Noor entschied sich, den Kontakt zu seiner Familie abzubrechen, um sie zu schützen, aber aufgeben wollte er seine Arbeit nicht. „Man muss die Angst überwinden. Anders kommen wir nicht weiter. Ich habe mich entschieden, für die Zukunft meines Landes einzustehen.“

2014 war Noor auf einer Dienstreise in Deutschland. Am Tag seiner Rückreise rief seine Schwester mit einer Hiobsbotschaft an. Die Taliban hatten ihr Haus überfallen, nach ihm gesucht, aber weil er nicht da war den Bruder als Geisel genommen. „Sie bat mich, unbedingt in Deutschland zu bleiben und nicht zurück zu kommen.“ Wie in einem bösen Albtraum durchlebte er die folgenden Tage, die Registrierung als Asylsuchender, die Fahrt ins Aufnahmelager nach Dortmund, Weiterleitung nach Bielfeld, Neheim und zurück, bis er schließlich im September 2014 im Rathaus Solingen ankam. „Dort traf ich auf andere afghanische Flüchtlinge, die ebenfalls Formulare ausfüllen mussten, und ich konnte für sie übersetzen.“

Die Mitarbeiter der Stadt Solingen begriffen sofort, welchen Glückstreffer sie vor sich hatten und baten Noor, sich als ehrenamtlicher Dolmetscher beim Kommunalen Integrationszentrum registrieren zu lassen. Eine Aufgabe, die er gerne annahm. Inzwischen gibt er mehrere Deutschkurse für den Internationalen Bund IB und hat eine Anstellung beim Landschaftsverband gefunden, wo er unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Afghanistan betreut. „Es ist schön zu sehen, dass ich wieder etwas für andere tun kann, so wie ich es gewohnt war.“

Über die emotional schwierige Anfangszeit half ihm Kurt Picard hinweg. Der Solinger, der sich auch in der evangelischen Flüchtlingshilfe engagiert, wurde mit seiner Frau zur Ersatzfamilie. Gemeinsam mit Noor hat er den deutsch-afghanischen Gesprächskreis gegründet. Einmal im Monat treffen sich im Gemeindezentrum an der Sandstraße Deutsche und Afghanen, um die Kultur des Anderen besser kennenzulernen. „Das ist wichtig für neu Angekommene aus Afghanistan, damit sie sich hier zurechtfinden. Sie brauchen persönlichen Kontakt“, weiß Noor.

Die Zuhörer an diesem Abend sind beeindruckt und haben viele Fragen: hat Noor noch Kontakt zu seiner Familie? Was ist aus den Mädchenschulen geworden? Hat er in Deutschland Unterstützung vom Goethe-Institut bekommen? Bernhard Erkelenz, pensionierter Religionslehrer und Mitglied von Amnesty International, möchte wissen: „Was halten sie von der Aussage der ehemaligen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche Margot Käßmann, die sagte ’nichts ist gut in Afghanistan‘? War die Einmischung des Westens ein Fehler?“ – „Das ist so pauschal falsch. Ein positives Beispiel bin ich selbst. Ich hatte durch die Vertreibung der Taliban die Möglichkeit, zur Schule zu gehen und selber Positives anzustoßen. Ein negatives Beispiel ist allerdings der jetzige Vizepräsident, ein bekannter Mörder, der sich nun ‚Demokrat‘ nennen darf, der vom Westen gedeckt wird und gleichzeitig die Taliban protegiert. So etwas darf nicht passieren.“ Noors Appell ist, Initiativen zu unterstützen, die bei Bildung ansetzen. „Viele lehnen alles Moderne aus reiner Unkenntnis ab. Es gibt 70% Analphabeten im Land. Diese Menschen sind nicht gleichzusetzen mit Radikalen. Es ist ein langer Weg, aber da müssen wir ansetzen.“ Vor allem aber müssten die Familien derjenigen geschützt werden, die den Mut haben sich zu engagieren.

Die Frage, wie der Einfluss deutscher Politiker geltend gemacht werden kann, führt zu einer hitzigen Debatte. „Das bringt doch nichts, da rührt sich doch keiner!“, sind die einen überzeugt. „Woher soll denn unser Bundestagsabgeordneter von so konkreten Beispielen erfahren, wenn wir es ihm nicht sagen?“, gibt Bernhard Erkelenz zu Bedenken, der den CDU-Politiker Jürgen Hardt als Koordinator für transatlantische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt durchaus in der Verantwortung sieht. „Das eine tun, ohne das andere zu lassen“ ist für Superintendentin Dr. Ilka Werner die richtige Strategie. „Unterstützung sozialer Projekte und politische Einflussnahme müssen sich ergänzen.“

Die Lösung liegt in Afghanistan, betont Noor. „Nur die Menschen vor Ort können ihr Land nachhaltig aufbauen, aber dafür brauchen sie Schutz vor Korruption und Gewalt.“ Der abschließende Dank von Doris Schulz an Noor gilt dementsprechend nicht nur der sehr persönlichen Vermittlung seiner Geschichte, sondern auch seinem beeindruckenden Einsatz für Menschenrechte in Afghanistan.

* Da die Geschichte nach wie vor seine Familie in Afghanistan gefährden könnte, wird Noor hier nur beim Vornamen genannt.


Veranstaltungsort: Altenzentrum Cronenberger Str. 34-42, 42651 Solingen
Ansprechpartner: Doris Schulz
Telefon: 02 12/  20 37 37
E-Mail: doris-schulz@t-online.de
Angebote des Christlich-Islamischen Gesprächskreises auf unserem Portal: bne-solingen.de/tag/christlich-islamischer-gespraechskreis

BnE-Magazin: Bausmühle

Solingen, 15. August 2016. Fotos und Text: Daniela Tobias

Ferien draußen im Wald: von morgens bis abends mit anderen Kindern spielen, matschen, schnitzen, klettern, basteln. Was für die Generation der Großeltern noch völlig normal war, ist für Kinder heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr. An der Bausmühle in Solingen-Wald bietet Jenny Dinnebier ein solches Paradies auf Zeit. 20 Kinder zwischen 5 und 11 Jahren verbringen hier die letzte Woche der Sommerferien in der Natur.

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„Ganz wichtig: es gibt kein Programm!“, stellt Jenny Dinnebier klar. Am ersten Morgen scheint das noch kein Problem zu sein. Die ganze Gruppe wuselt zwischen den Bäumen umher, tobt durch den Bach. Dann fragen die ersten, wann es denn mit dem versprochenen Schnitzen losgeht. „Da werden gleich einige ganz arg mit ihrer Langeweile zu kämpfen haben“, weiß die Naturpädagogin. Ständig bekommen Kinder im Alltag Beschäftigung frei Haus geliefert, das Wochenprogramm ist durchgetaktet. Neugier und Selbst-Motivation verkümmern da bei manchen regelrecht.

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Tuana, Ronja, Pia und Chiara sind das erste Mal in der Feriengruppe dabei. Dinnebier nimmt sie mit in ihren Gemüsegarten und lässt sie probieren, was da wächst: Kapuzinerkresse, Schnittlauch, Sauerampfer. Tuana verliebt sich spontan in den Geruch des Salbeiblattes. „Das behalte ich!“  Auch betriebsame Bienenstöcke gibt es an der Bausmühle zu sehen. Die Kaulquappen im Teich sind inzwischen schon flügge geworden. Dafür entdecken andere Kinder Frösche im Bach. „Dürfen wir die in ein Glas stecken zum beobachten?“ will ein Junge wissen. „Wenn ihr ganz gut aufpasst, dass ihr sie nicht verletzt ja. Aber gerade die kleinen Frösche sind sehr empfindlich“, mahnt Dinnebier. „Wir sind hier nur zu Gast bei den Tieren, also müssen wir uns benehmen und vorsichtig sein!“

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Respekt vor der Natur wird an der Bausmühle groß geschrieben. Es darf nichts zerstört werden, kein Müll darf im Wald liegen bleiben. Und Werfen darf man nur mit dem Plastik-Ring von Hütehund Vincent. Der liebt die Kinder heiß und innig, hat von seinem Frauchen Anke aber auch klare Regeln gelernt: Kinder werden nicht angesprungen und der Ring wird brav bei demjenigen abgeliefert, der seinen Namen ruft und sich ans Hosenbein klopft. Ronja beobachtet das Spiel zunächst skeptisch, aber nach der dritten Runde traut sie sich doch nach vorne und nimmt dem schwarz-weißen Rüden das Spielzeug vorsichtig aus dem Maul. Ein Strahlen geht über ihr Gesicht, als Vincent den Ring, den sie geworfen hat sogar im Flug schnappt.

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Berührungsängste mit Matsch und Wasser darf man an der Bausmühle ebenfalls nicht haben. Ein Mädchen springt mit Anlauf in den Holzer Bach und die Gummistiefel stehen schon unter Wasser. „Für mich war immer das Größte nach dem Regen den matschigen Hang auf dem Hosenboden runter zu rutschen“, erinnert sich Samantha. Die 15-jährige, die selber mit sechs Jahren das erste Mal in den Bach gefallen ist, macht hier inzwischen ein Praktikum als Betreuerin. Sie gehört zu den Kindern mit denen vor 10 Jahren alles anfing.

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„Die erste Gruppe, die ich hier hatte war die Grundschulklasse meiner Tochter“, erzählt Jenny Dinnebier. Dann kamen Kindergeburstage hinzu und nach einer Ausbildung zur Naturpädagogin auch regelmäßige Gruppenstunden. „Dieses Jahr ist das erste, wo ich sagen würde, wir sind etabliert“, resümiert Dinnebier. Während der Schulzeit kommen montags und dienstags nachmittags Kleinkinder mit ihren Eltern, mittwochs Kinder im Grundschulalter. Vormittags kommen nach wie vor Schulklassen oder Kindergartengruppen. „An der Grundschule Westersburg sind wir fester Bestandteil des Lehrplans.“ Dinnebier geht dabei auch gerne auf konkrete Wünsche oder Themen im Lehrplan ein. „Bienen oder Kräuter kennenzulernen gehört zu den Klassikern, aber auch Teambildung spielt zunehmend eine Rolle.“

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Während bei den Schulklassen manche Kinder echte Aha-Erlebnisse haben, wenn sie das erste Mal sehen, dass Gemüse nicht im Supermarktregal wächst, sind die Ferienkinder meistens schon von Hause aus naturverbunden.  Trotzdem gibt es auf 4.000 Quadratmeter Waldgelände immer noch etwas Neues zu entdecken. Dass die Kinder ihre Umwelt selber erforschen ist für Jenny Dinnebier der entscheidende Punkt. „Zeigen allein reicht nicht, das kommt nicht an.“ Die Bausmühlen-Prüfung besteht deswegen am Ende auch nur derjenige, der dreckig vom Gelände geht.


Veranstaltungsort: Bausmühle, Kotzerter Str. 11, 42719 Solingen
Ansprechpartner: Jenny Dinnebier und Rasila Harriers
E-Mail: info@bausmuehle.de
Angebote der Bausmühle auf unserem Portal:
http://bne-solingen.de/tag/bausmuehle

BnE-Magazin: Reparatur-Café

Solingen, 24. März 2016. Fotos und Text: Daniela Tobias

Was die Mitglieder der AG „Konsum und Ernährung“ im Spätsommer 2015 als Idee sofort begeisterte, ist nur wenige Monate später in die Tat umgesetzt und zum Verein geworden: am 20. März 2016 öffnete zum ersten Mal das Reparatur-Café am Ufergarten 25 seine Pforten. Wo sonst unter der Woche der Verein „Flüchtlingshilfe Solingen e. V.“ seinen Treffpunkt hat, kamen an einem sonnigen Sonntag Nachmittag zahlreiche Menschen zusammen, die ein defektes Elektrogerät oder Fahrrad nicht einfach verloren geben wollten.

Sascha Langen (links) hofft, dass Klaus-Dieter Pahnke seine defekte Mikrowelle vor dem Elektroschrott bewahren kann.
Sascha Langen (links) hofft, dass Klaus-Dieter Pahnke seine defekte Mikrowelle vor dem Elektroschrott bewahren kann.

„Meine Mikrowelle hatte plötzlich keine Anzeige mehr und ließ sich nicht mehr einschalten“, berichtete Sascha Langen, der von seiner Mutter am Vortag den Tipp mit dem Reparatur-Café bekommen hatte. „Bevor ich sie wegschmeiße, will ich doch wissen, ob noch was zu retten ist.“ Klaus-Dieter Pahnke, erster Vorsitzender des Vereins „Reparatur-Café Solingen e. V.“ griff sofort zum Schraubenzieher und macht sich daran das Problem zu identifizieren. Der erste Verdacht des Diplom-Ingenieurs fiel auf eine ausgeleierte Feder, die die Funktion des Schalters stören könnte. „Solche Ersatzteile zu finden ist allerdings schwierig“, weiß Pahnke. Die Feder war es zwar dann doch nicht, aber auch nachdem der Schalter wieder schaltete wollte kein Strom fließen. „Also liegt irgendwo ein Kurzschluss vor?“ fragte Sascha Langen. Ein Meßgerät wanderte über den Tisch, weiter ging die Suche. Am Ende stellte sich heraus, dass eine neue Sicherung auf der Platine helfen könnte. Die wird Langen nun besorgen und beim nächsten Treffen einbauen.

Der Verein sammelt derzeit noch Werkzeuge und Maschinen auf Spendenbasis, um für alle Fälle gewappnet zu sein (Angebote an reparaturcafe.solingen@web.de). Auch interessierte Bastler sind herzlich willkommen das Team zu erweitern. „Ziel ist es, den Besitzern der Geräte zu zeigen, wie es geht. Das macht in geselliger Runde am meisten Spaß“, erklärte Klaus-Dieter Pahnke. Deswegen fehlten auch Kaffee und selbstgebackener Kuchen an diesem Nachmittag nicht.

Axel Weuffen (links) und Bernhard Erkelenz versuchen das defekte Mahlwerk von Julia Ogiermanns Kaffe-Mühle wieder in Bewegung zu bringen.
Axel Weuffen (links) und Bernhard Erkelenz versuchen das defekte Mahlwerk von Julia Ogiermanns Kaffee-Mühle wieder in Bewegung zu bringen.

Geplant ist das Reparatur-Café zunächst an jedem dritten Sonntag im Monat um 14:00 Uhr anzubieten. Sollte der Bedarf größer sein, können die Öffnunsgzeiten ausgeweitet werden. Ein weiterer Punkt, der schrittweise ausgebaut werden soll, ist die Einbindung von Flüchtlingen. An diesem Sonntag war nur Sekeriya aus Afghanistan mit seinem Fahrrad vorbeigekommen, einer Spende mit kleinen Macken, die noch „eingerenkt“ werden mussten. In seiner Heimat hatte der Jugendliche ebenfalls ein eigenes Fahrrad und freute sich nun darauf, auch in Solingen wieder unabhängig mobil zu sein.

Helmut Ruppert, zweiter Vorsitzender des Vereins und Mitglied des VCD Bergisch Land, ist passionierter Radfahrer und kennt sich mit Drahteseln bestens aus. Für ihn ist Nachhaltigkeit seit jeher ein Thema und da gehört das Radfahren ganz oben auf die Agenda, genauso wie für Jutta Hohmann-Leddin, die ebenfalls von der AG „Konsum und Ernährung“ zum Verein „Reparatur-Café Solingen“ kam. „Ich benutze mein Fahrrad als tägliches Fortbewegungsmittel. Wenn mal was kaputt geht, ist es schon hilfreich, wenn man es selbst wieder hinbekommt. Beim Händler habe ich einmal vier Wochen auf eine Reparatur gewartet“, beschreibt sie den Vorteil des Prinzips Do-it-yourself.

Jutta Hohmann-Leddin und Helmut Ruppert versuchen einem Quietschen am Hinterrad auf die Spur zu kommen.
Jutta Hohmann-Leddin und Helmut Ruppert Suchen nach der Ursache für ein Quietschen am Hinterrad.

Die Idee des Repair-Cafés stammt aus den Niederlanden. Die Bewegung versteht sich als bewusste Entscheidung gegen eine Wegwerfgesellschaft, um Ressourcen zu schonen, aber auch Kosten zu sparen. „Leider verfolgt die Industrie vielfach eine Strategie der geplanten Obsoleszenz“, erklärt Vereinsmitglied Bernhard Erkelenz. Geräte werden absichtlich so konstruiert, dass sie eine begrenzte Lebensdauer haben. Abgenutzte Komponenten lassen sich oft nicht ersetzen, so dass auch gewiefte Bastler mitunter chancenlos sind. Besonders beliebt sind deswegen Erbstücke aus Omas Zeiten, bei denen noch viel mechanisch funktionierte und die dementsprechend einfacher zu reparieren sind.

Vorbeikommen kann beim Reparatur-Café jeder, auch ohne Anmeldung. „Man muss auch nicht Vereinsmitglied sein“, erklärt Klaus-Dieter Pahnke. Derzeit gibt es etwa 20 Mitglieder, die sich regelmäßig engagieren.


Termine: jeden 3. Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr.
Veranstaltungsort: Ufergarten 25, in den Räumen der Flüchtlingshilfe Solingen e. V.
Ansprechpartner: Klaus-Dieter Pahnke, 1. Vorsitzender
E-Mail: reparaturcafe.solingen@web.de

Angebote des Reparatur Cafés Solingen e.V. auf unserem Portal:
http://bne-solingen.de/tag/reparatur-cafe-solingen-e-v

Dialog in Deutsch

„Dialog in Deutsch“© ist eine kostenlose Gesprächsrunde für Zuwanderer.

Sie lernen gerade Deutsch?
… und möchten gerne Deutsch sprechen?
… gleichzeitig andere Menschen treffen?
… Erfahrungen austauschen?
Dann kommen Sie in die Stadtbibliothek. Wir freuen uns auf Sie! Die Teilnahme kostet nichts. Die Gesprächsgruppen sind meistens klein.

„Dialog in Deutsch“© is a get-together for immigrants free of charge.

You are currently learning German?
… and would like to practice conversation in German?
… get to know other people?
… exchange experiences?
Then come to the municipal library. We welcome you! Attendance is free. The conversation groups are usually small.

© Bücherhallen Hamburg

  • Altersgruppe: Erwachsene, for adults
  • Termine: Jeden Dienstag und Freitag ab 16:00 Uhr, every tuesday and friday at 4:00pm
  • Veranstaltungsort: Stadtbibliothek Solingen, Mummstraße 10, 42651 Solingen, Municipal library
  • Kosten: keine, no cost
  • Anbieter: Eine Kooperationsveranstaltung von Stadtbibliothek und der Solinger Freiwilligen Agentur e. V., a cooperation between the municipal library and the Solingen volunteer agency
  • Kontakt: Petra Pastore und Silke Koppetsch
    Tel.: 0212 / 290 – 3222
  • Anmeldung: nicht erforderlich, no application required
  • Webseite: stadtbibliothek.solingen.de

In der Natur

Die Biologische Station Mittlere Wupper bietet diverse Veranstaltungen zum Thema Natur und Umwelt an. Es gibt zum Beispiel Themen-Exkursionen, Biotop-Pflegeeinsätze, Fahrradtouren und Obstbaumberatungen. Nähere Informationen zu den aktuellen Angeboten finden Sie in unserem Veranstaltungsprogramm: bsmw.de/veranstaltungen2

  • Altersgruppe: Kinder, Jugendliche, Erwachsene
  • Teilnehmerzahl: verschieden
  • Termine: siehe Veranstaltungsprogramm
  • Veranstaltungsort: verschiedene, siehe Veranstaltungsprogramm
  • Kosten: je nach Angebot
  • Anbieter: Biologische Station Mittlere Wupper, Vogelsang 2, 42653 Solingen
  • Kontakt: Biologische Station Mittlere Wupper, Dr. Jan Boomers, E-Mail: info@bsmw.de, Tel.: 0212 / 254 27 27
  • Anmeldung: siehe Veranstaltungsprogramm
  • Webseite: bsmw.de/veranstaltungen2

BnE-Magazin: Papierführerschein

Solingen, 19. Februar 2016. Fotos und Text: Daniela Tobias

„Bildung für nachhaltige Entwicklung, das ist so ein Begriff für Erwachsene. Einfacher gesagt: wir lernen, was man jetzt tun kann, damit wir auch in der Zukunft gut leben können,“ erklärt Julia Ogiermann den Kindern der 2a an der Grundschule Kreuzweg. Die Umweltberaterin der Verbraucherzentrale NRW hat heute einiges zum Thema „Papier“ im Gepäck. Zum Einstieg erzählt sie die Geschichte von „Karo Weiß“, einem Schulheft, für dessen Herstellung Bäume im Regenwald abgeholzt wurden. Wo dieser Regenwald ist, nämlich ziemlich weit weg von Deutschland, können die Kinder auf der mitgebrachten Weltkarte sehen.

Julia Ogiermann erklärt das Umweltsiegel "Blauer Engel" für 100% Recyclingpapier. Foto: Daniela Tobias
Julia Ogiermann erklärt das Umweltsiegel „Blauer Engel“ für 100% Recyclingpapier.

Viel besser für die Umwelt ist natürlich Recyclingpapier. Damit sich die Schüler das schwierige Wort für den nächsten Schulhefte-Einkauf merken können, wiederholt Julia Ogiermann es ein paar Mal mit ihnen im Chor. Solche didaktischen Kniffe bekommen die Umweltberater der Verbraucherzentrale NRW neben den fachlichen Grundlagen in hauseigenen Schulungen beigebracht. Auch das Konzept für den „Papierführerschein“ hat die Verbraucherzentrale NRW entwickelt. Nach der Geschichte von „Karo Weiß“ bearbeiten die Kinder an vier Stationen verschiedene Aufgaben: Ein Umwelträtsel lösen, Müll sortieren, einen Recycling-Briefumschlag basteln und Umweltsiegel bewerten.

Für Greta ist Müll sortieren nichts neues: „Wir haben zu Hause einen Mülleimer für Verpackung, einen für Papier und einen für den Rest.“ Auch Luca hat schnell zugeordnet wohin der Joghurtbecher, die Zeitung und die schmutzige Serviette gehören, obwohl es bei ihm zu Hause in der Wohnung nur einen Mülleimer für alles gibt. „In der Schule ist das bei uns vom ersten Tag an Thema“, erklärt Klassenlehrerin Veronika Ostermann. „Nach dem Frühstück wird der Müll sortiert. Und gebrauchtes Papier, das auf der Rückseite noch frei ist, kommt in das Schmierpapierfach. Da kontrollieren sich die Kinder schon gegenseitig, damit nichts unbedacht weggeworfen wird.“

Was gehört in die blaue Tonne, was nicht?
Was gehört in die blaue Tonne, was nicht?

Während ihrer Grundschulzeit begegnen die Kinder am Kreuzweg Julia Ogiermann in der Regel drei Mal. „Wir haben für alle Klassenstufen passende Angebote, für die Älteren zum Beispiel den Workshop zum Papierschöpfen. Durch die wiederholte Auseinandersetzung verfestigt sich das Bewusstsein für ressourcenschonendes Verhalten.“ Sie ist froh in der Energiebeauftragten der Schule, Anna Geyer-Gottschalk, eine engagierte Partnerin gefunden zu haben. Umweltbildung wird hier groß geschrieben. Auch am Energiesparprojekt „Fifty-fifty“ der Stadt Solingen ist die Grundschule beteiligt.

Dass Julia Ogiermann trotz detailliert ausgearbeiteter Konzepte immer flexibel bleiben muss, zeigt sich auch an diesem Morgen. Manche Schüler tun sich noch schwer mit dem Aufschreiben komplizierter Wörter wie „Joghurtbecher“ und „Brötchentüte“, so dass die vorgesehene Zeit nicht ausreicht. Klassenlehrerin Veronika Ostermann wird deshalb in der kommenden Schulstunde in aller Ruhe mit den Kindern die Arbeitsblätter noch einmal durchgehen. Denn am Ende soll ja jeder und jede den „Papierführerschein“ ehrlich verdient haben. Auf jeden Fall können alle an diesem Morgen ihren kunterbunten, selbstgebastelten Recycling-Briefumschlag mit nach Hause nehmen. Kübra weiß auch schon, was sie hinein stecken wird: „Ich male gerne Bilder, und die werfe ich dann heimlich in unseren Briefkasten, um meine Familie zu überraschen.“


Wenn Sie sich für den „Papierführerschein“ oder andere Angebote der Umweltberatung der Verbraucherzentrale NRW interessieren, können Sie sich an Julia Ogiermann wenden:
Telefon: 0212 / 22 65 76 07
E-Mail: solingen.umwelt@verbraucherzentrale.nrw
Webseite: verbraucherzentrale.nrw/solingen

Aktuelle Angebote auf unserem Portal:
http://bne-solingen.de/tag/verbraucherzentrale-nrw

Amnesty International Gruppentreffen

Die Solinger Gruppe besteht bereits seit 1972 und setzt sich aus mehreren Mitgliedern unterschiedlicher Nationalität, Religiosität und politischer Weltanschauung zusammen. Wir setzen uns gemeinsam für die weltweite Anerkennung und Durchsetzung der Menschenrechte ein.

Bei unseren monatlichen Treffen planen wir Aktionen, wie z. B. Infostände bei „Leben braucht Vielfalt“, Weihnachtsdürpel usw., eigene kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen, Vorträge und Kinoreihe, aber auch Informationsveranstaltungen in Schulen oder Kirchengemeinden, sowie Kampagnenarbeit, Vorbereitung von Petitionen und vieles mehr.

  • Altersgruppe: Jugendliche, Erwachsene
  • Teilnehmerzahl: gerne viele
  • Termine: jeden 1. Mittwoch im Monat 19:30 Uhr
  • Veranstaltungsort: Lebenshilfe im Südpark, Seminarraum 1. Etage (Aufzug vorhanden), Alexander-Coppel-Str. 19-21, 42651 Solingen
  • Kosten: keine
  • Anbieter: Amnesty International Gruppe Solingen 1424
  • Kontakt: Helmut Eckermann, E-Mail: info@amnesty-solingen.de, Tel.: 02 12 / 4 15 78
  • Anmeldung: da sich gelegentlich ein Termin verschieben kann, ist eine vorherige Rückfrage zu empfehlen
  • Webseite: amnesty-solingen.de
Foto: Daniela Tobias
Foto: Daniela Tobias

Englisch am Vormittag – Basis für internationale Kontakte

awo-aqua-logo-72-150px_brSprache verbindet und schafft die Grundlage, um Kontakt mit anderen Menschen aufzunehmen. Menschen aus unterschiedlichen Nationalitäten treffen sich hier, um ihre Fähigkeiten auszubauen.

Dieser Kurs richtet sich an alle, die ihre Vorkenntnisse in Englisch erweitern und vertiefen möchten. In einfachen, leicht verständlichen Lernschritten und mit Übungen, die kontinuierlich aufeinander aufbauen, werden Ihre vorhandenen Kenntnisse schon
nach wenigen Wochen viel umfangreicher als bisher sein. Das Erlernen einer Sprache – unabhängig vom Alter – ist ein gutes Gedächtnistraining und trägt auch dazu bei, die geistige Lernfähigkeit zu steigern und zu erhalten. „Please continue.“

  • Altersgruppe: Erwachsene ab 55 Jahren und älter
  • Teilnehmerzahl: 10
  • Termine: donnerstags 9:30 – 11:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Nordstadtbüro, 
Kuller Straße 4-6, 
42651 Solingen
  • Kosten: 10 Veranstaltungen 80,-€
  • Anbieter: Willy-Koenen-Bildungswerk Solingen, 
AWO Arbeit und Qualifizierung gGmbH, 
Kuller Straße 4-6,
 42651 Solingen
  • Kontakt: Karen Odenius, E-Mail:
 k.odenius@awo-aqua.de, 
0212 / 231 3 44 – 0
 (Mo-Do, 08:00 – 13:00 Uhr)
  • Anmeldung: Bitte telefonisch anmelden.
  • Webseite: awo-aqua.de

Fit 70+ International

awo-aqua-logo-72-150px_brGymnastikkurs für Frauen und Männer ab 70. Hier treffen sich Menschen aller Nationen, um sich durch gemeinsame Bewegung fit zu halten und sich in lockerer Atmosphäre kennenzulernen.
Sitzend und stehend werden Dehn-Kräftigungs- und Koordinationsübungen durchgeführt, alle Gelenke bewegt, mit dem Ziel Beweglichkeit, Ausdauer und Kraft zu verbessern.

  • Altersgruppe: Erwachsene ab 70
  • Teilnehmerzahl: 10-12
  • Termine: montags, 11:00 – 12:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: AWO-Begegnungsstätte, Hubertusstraße 11 (nähe Schützenplatz), Solingen-Ohligs
  • Kosten: 10 Veranstaltungen 35,-€ (27,50 € für AWO-Mitglieder)
  • Anbieter: Willy-Koenen-Bildungswerk Solingen, 
AWO Arbeit und Qualifizierung gGmbH, 
Kuller Straße 4-6,
 42651 Solingen
  • Kontakt: Karen Odenius, E-Mail:
 k.odenius@awo-aqua.de, 
0212 / 231 3 44 – 0
 (Mo-Do, 08:00 – 13:00 Uhr)
  • Anmeldung: Bitte telefonisch anmelden.
  • Webseite: awo-aqua.de

Tanzen 55+ International

awo-aqua-logo-72-150px_brHier treffen sich Menschen aller Nationen, um sich durch gemeinsame Bewegung fit zu halten und sich in lockerer Atmosphäre kennenzulernen. Tänze aus verschiedenen Kulturen erweitern den eigenen Erfahrungsschatz. Zum Seniorentanz kann man allein kommen ohne allein zu sein.

Seniorentanz fördert Wohlbefinden und aktiviert und erhält körperliche Beweglichkeit und geistige Fähigkeiten wie Konzentration, Koordination und Gleichgewichtssinn. Seine gesundheitsfördernde Wirkung ist anerkannt und darum werden aktive Tänzer/innen von zahlreichen Krankenkassen im Rahmen ihrer Prämienprogramme auch mit Bonuspunkten belohnt. Leitung: Maria Fornaroli, eingetragene Tanzleiterin beim Bundesverband für Seniorentanz.

  • Altersgruppe: Erwachsene ab 55 Jahren und älter
  • Teilnehmerzahl: 10-12
  • Termine: montags, 17:00 – 18:30 Uhr
  • Veranstaltungsort: Mehrgenerationenhaus / Haus der Begegnungen, Mercimekplatz 1, 42651 Solingen
  • Kosten: 10 Veranstaltungen 35,-€
  • Anbieter: Willy-Koenen-Bildungswerk Solingen, 
AWO Arbeit und Qualifizierung gGmbH, 
Kuller Straße 4-6,
 42651 Solingen
  • Kontakt: Karen Odenius, E-Mail:
 k.odenius@awo-aqua.de, 
0212 / 231 3 44 – 0
 (Mo-Do, 08:00 – 13:00 Uhr)
  • Anmeldung: Bitte telefonisch anmelden.
  • Webseite: awo-aqua.de

Spinnkurs für Neueinsteiger

Dieser Spinnkurs wendet sich an Anfänger ohne Vorkenntnisse, die das Handwerk des Spinnens erlernen möchten. Der Kurs eignet sich auch für Kinder ab 10 Jahren. Lernen Sie das Naturprodukt Schafwolle vorbereiten und kardieren, spinnen und verzwirnen und zur weiteren Verarbeitung vorbereiten. Es stehen verschiedene Modelle von Spinnrädern, mehrere Fasersorten sowie Kammzüge zum Üben bereit. Gerne können Sie eigene Schafwolle und ein funktionsfähiges Spinnrad mitbringen. Es besteht die Möglichkeit Spinnräder auszuleihen. Bitte melden Sie dies rechtzeitig an.

Mit Hilfe des Spinnens können kleine lokale Produktionskreisläufe gefördert werden und althergebrachte Kulturtechniken geraten nicht in Vergessenheit. Wenn es gelingt, Wolle vermehrt lokal zu verarbeiten, ist das für hiesige Schafzüchter eine mögliche Absatzquelle. Dies fördert den Erhalt der Vielfalt der Schafrassen.

  • Altersgruppe: Jugendliche, Erwachsene
  • Teilnehmerzahl: 4
  • Termine: nach Vereinbarung
  • Veranstaltungsort: Orchideenhalle im Botanischen Garten Solingen, Vogelsang 2a, 42653 Solingen oder nach Vereinbarung im Umkreis von 100km von Solingen
  • Kosten: 50,-€ pro Person pro zweistündigem Kurs (2×60 Min.) inkl. Spinnradnutzung
  • Anbieter: Sabine Schulz-Wolff, Finkenstr. 86, 42659 Solingen
  • Kontakt: Sabine Schulz-Wolff, E-Mail:
 Schuwo13@hotmail.com
  • Anmeldung: Schuwo13@hotmail.com
  • Webseite: motherofpearls.de
Foto: Sabine Schulz-Wolff
Foto: Sabine Schulz-Wolff

Energiewendestammtisch der BESG

Eine breite Einbindung von interessierten und engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie einen qualifizierten Fachaustausch leistet der regelmäßig stattfindende Energiewendestammtisch, der gemeinsam von der BESG eG mit Partnern aus Wuppertal organisiert wird.

Unser Anliegen als BürgerEnergie Solingen (BESG eG) ist es, die Energiewende in Solingen voran zu bringen. Dies können und wollen wir in enger Zusammenarbeit mit dem Umweltamt unserer Stadt erreichen. Ein Austausch über die aktuelle Situation und geplanter Schritte sowie die Möglichkeit, über weitere gemeinsame Projekte zu diskutieren wird durch unsere beiden Referenten Frau Birte Vietor und Herrn Peter Vorkötter gewährleistet.

Weitere Informationen zu unseren Veranstaltungen finden Sie auf unserer Webseite.

  • Altersgruppe: Erwachsene
  • Termine: 23. April, 25. Juni, 27. August, 29. Oktober und
    19. November 2018 (Offene Mitgliederversammlung) jeweils um 19:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Mehrgenerationenhaus,
 42651 Solingen,
 Van-Meenen-Straße 1 / Mercimek Platz
  • Kosten: keine
  • Anbieter: BESG eG, c/o Ingeborg Friege, Westerwaldstr. 7, 42719 Solingen
  • Kontakt: Ingeborg Friege, E-Mail: 
info@buergerenergie-solingen.de
  • Anmeldung: nicht erforderlich
  • Webseite: buergerenergie-solingen.de

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Offene Tür für Kinder

Jeden Nachmittag findet im Rahmen einer Offenen Tür ein abwechslungsreiches Nachmittagsangebot für Kinder statt. Basteln, Backen, Bewegung und Spiel stehen auf dem Programm. Die Kinder lernen gemeinsam und mit viel Spaß, auf ihre Gesundheit zu achten.

  • Altersgruppe: Kinder
  • Termine: Montags-Freitags, 15:30-17:00, außerhalb der Ferien
  • Veranstaltungsort: Nachbarschaftstreff „Wir in der Hasseldelle e.V.“, Rolandstr. 3-5, 42651 Solingen
  • Kosten: keine
  • Anbieter: Wir in der Hasseldelle e.V., Rolandstr. 3-5, 42651 Solingen
  • Kontakt: Regina Fluck und Stella Schäfer, Tel.: 689 49 536
  • Anmeldung: nicht erforderlich
  • Webseite: hasseldelle.de

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